Österreichs Nr.3!
Kigali-Coup: Schwärzler holt Titel und stürmt in die Top 200
08.03.2026Großer Erfolg für Österreichs Tennis-Nachwuchshoffnung Joel Schwärzler: Der 20-jährige Vorarlberger gewann am Sonntag beim Challenger-Turnier in Kigali seinen zweiten Titel auf dieser Ebene.
In einem spannenden Finale setzte sich Schwärzler gegen den italienischen Qualifikanten Stefano Napolitano mit 7:6(5), 7:6(6) durch. Das Endspiel war bereits am Samstag gestartet, musste jedoch aufgrund schlechter Wetterbedingungen unterbrochen werden. Am Sonntag brachte Schwärzler die Partie schließlich nervenstark zu Ende und sicherte sich in zwei umkämpften Tie-Break-Sätzen den Titel.
Zweiter Challenger-Titel
Mit diesem Triumph krönt der Österreicher eine starke Turnierphase. Bereits in der Woche davor hatte Schwärzler ein Challenger-Finale erreicht – und damit seinen erstmaligen Einzug in die Top 200 der Weltrangliste fixiert. Wenn das neue Ranking am Montag veröffentlicht wird, wird er als neue österreichische Nummer drei voraussichtlich bereits unter den Top 175 geführt.
Für Schwärzler ist es der zweite Challenger-Titel seiner Karriere. Schon im Mai 2024 hatte er für Aufsehen gesorgt, als er mit erst 18 Jahren das Challenger-Turnier in Skopje gewann. Seitdem stand er zwar zweimal erneut in einem Finale – 2025 in Sofia sowie zuletzt in Lugano – musste sich dort jedoch jeweils geschlagen geben. In Kigali gelang ihm nun wieder der große Wurf.
Ofner kämpft sich in Top-100 zurück
Der Blick richtet sich für den formstarken Vorarlberger bereits auf das nächste Turnier – und das erneut in Kigali. Dort kommt es gleich in der ersten Runde zu einem kuriosen Wiedersehen: Schwärzler trifft erneut auf seinen Finalgegner Stefano Napolitano.
Während Schwärzler seinen Höhenflug fortsetzt, sorgt auch ein anderer Österreicher für Schlagzeilen: Sebastian Ofner hat bei einem Challenger in Thionville seine Rückkehr in die Top 100 der Weltrangliste fixiert. Der 29-jährige Steirer kämpft dort am Sonntagnachmittag im Finale um den Turniersieg gegen den 19-jährigen Norweger Nicolai Budkov Kjaer.