Lucky Loser Tagger

Österreich-Trio stürmt ins Hauptfeld von Rom – Grabher out

05.05.2026

Starker Auftritt der heimischen Tennis-Damen in Rom! Gleich drei Österreicherinnen stehen im Hauptbewerb des WTA-1000-Turniers. Während Kraus und Potapova sportlich überzeugten, rutschte Lilli Tagger glücklich nach.

Zur Vollversion des Artikels
© getty
Zur Vollversion des Artikels

Sinja Kraus sorgt beim WTA-1000er in Rom weiter für Furore. Die Wienerin besiegte am Dienstag die Rumänin Elena-Gabriela Ruse souverän mit 7:6(3), 6:2 und qualifizierte sich damit nach Miami und Madrid bereits zum dritten Mal in dieser Saison für ein Hauptfeld dieser Kategorie. Am Mittwoch (nicht vor 19:00 Uhr/live Sport24-Liveticker) wartet nun ein echtes Highlight: Kraus darf in der Abendsession am Center Court gegen die italienische Lokalmatadorin Elisabetta Cocciaretto ran. Für die Österreicherin geht es bei diesem Duell gegen die Weltranglisten-41. auch um die Rückkehr unter die besten 100 Spielerinnen der Welt.

Revanche-Chance für Lucky Loser Tagger

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte die Osttirolerin Lilli Tagger. Nach einer deutlichen 3:6, 3:6-Niederlage gegen Alina Kornejewa schien das Turnier bereits beendet, doch Tagger rutschte als Lucky Loser doch noch ins Hauptfeld. Dort kommt es am Mittwoch (4. Match nach 11:00 Uhr/live Sport24-Liveticker) auf dem zweitgrößten Court der Anlage zu einer brisanten Begegnung: Tagger trifft auf die ehemalige Weltranglistendritte Maria Sakkari. Die Griechin steckt in einer Krise, feierte ihren letzten Sieg aber ausgerechnet vor zwei Monaten gegen Tagger. Die Österreicherin brennt nun auf Revanche für das damalige 5:7, 0:6 von Indian Wells.

Potapova reitet auf der Erfolgswelle

Ebenfalls im Hauptbewerb steht Anastasia Potapova. Die Neo-Österreicherin kämpfte sich gegen Nikola Bartunkova mit 4:6, 6:4, 6:2 durch und trifft nun im Qualifikantinnen-Duell am Mittwoch (4. Match nach 11:00 Uhr/live Sport24-Liveticker) auf Dalma Galfi. Die Ungarin war zuvor für das bittere Aus von Julia Grabher (6:7, 4:6) verantwortlich. Potapova, die im Race bereits auf Rang 16 liegt, strotzt nach ihrem Halbfinale in Madrid vor Selbstvertrauen. Seit dem Turnier in Linz habe es bei ihr Klick gemacht; innerhalb weniger Wochen verwandelte sie den Kampf gegen die Qualifikationsmühlen in die Chance auf eine Setzung bei den French Open.