Nach Olympia-Crash

Lindsey Vonn: „Ich sitze im Rollstuhl“

27.03.2026

Diese Bilder haben sich in das kollektive Gedächtnis des Skizirkus eingebrannt!  

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© Instagram/lindseyvonn
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46 Tage nach ihrem Horror-Sturz bei den Olympischen Spielen in Italien bricht Lindsey Vonn (41) ihr Schweigen. Im Schock-Interview mit der US-Ausgabe der „Vanity Fair“ spricht die Ski-Ikone erstmals ausführlich über das Drama von Cortina d’Ampezzo und die schmerzhaften Momente danach. Ihre Worte sind ein echtes Beben!

Geständnis geht unter die Haut

Die einstige Speed-Queen, die das Wort „Aufgeben“ nie in ihrem Vokabular kannte, ist gezeichnet. Ihr Geständnis geht unter die Haut:„Ich hatte so extreme Schmerzen. Ich war die Nummer eins der Welt und möglicherweise auf dem Weg zu einer olympischen Medaille. Jetzt sitze ich im Rollstuhl.“ Ein Satz, der die Tragödie auf den Punkt bringt. Vom Gipfel des Ruhms direkt in den Rollstuhl – ein Albtraum für jede Spitzensportlerin.

Die Schock-Diagnose

Die Bilder vom Februar 2026 zeigen eine Frau, die im Schnee von Cortina d’Ampezzo liegt. Es war kein gewöhnlicher Sturz. Es war das jähe Ende eines Traums, der nur neun Tage vor den Spielen mit einem Kreuzbandriss seinen Anfang nahm. Doch Vonn kämpfte sich zurück, trotzte der Biologie und stand tatsächlich am Start jener Abfahrt, die ihre Krönung werden sollte. Doch das Schicksal hatte ein anderes Drehbuch geschrieben. Nach nur 13 Sekunden passierte die Katastrophe.

Fünf Operationen und ein Fixateur

Die Diagnose war verheerend: eine komplexe Tibiafraktur! Ein schwerer Schienbeinbruch, bei dem der Knochen in mehrere Teile zerbrochen war. Dazu Wadenbein und Knöchel gebrochen. Ein Trümmerhaufen. Die Folge: Vonn musste fünfmal operiert werden. Um den zertrümmerten Knochen zu stabilisieren, wurde ein äußerer Fixateur angebracht – ein Stützgestell außerhalb des Körpers.

„Ich bin nicht verrückt“

Während Experten und Medien ihr bereits damals das Karriereende attestierten, pflegt Vonn ihre ganz eigene Form von Resilienz. „Ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann“, stellt sie im Gespräch mit der „Vanity Fair“ klar.