Riesenvorfreude

Semmering brennt auf Veith-Comeback

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Technikerinnen wieder am Semmering - Veith gibt Comeback.
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Vier Jahre nach dem bisher letzten Ski-Rennen am Zauberberg verwandelt sich der Semmering wieder zur begeisterungsfähigen Weltcup-Arena. 2016 stehen an drei aufeinanderfolgenden Tagen sogar drei Rennen auf dem Programm. Den Anfang macht der erste Riesentorlauf am Dienstag (9.45/13.00 Uhr, live ORF eins und im oe24-LIVE-TICKER). Dominiert werden die Schlagzeilen vom Comeback Anna Veiths.

433 Tage nach ihrem folgenschweren Trainingssturz in Sölden vor dem Auftakt zur Weltcup-Saison 2015/16 fühlt sich die Olympiasiegerin bereit, wieder ins Geschehen einzusteigen. An den Semmering hat Veith gute Erinnerungen: Am 28. Dezember 2012 gewann die Salzburgerin am Zauberberg den Riesentorlauf und feierte ihren zweiten Weltcupsieg.

+++Klammer: Erwartet euch nicht zu viel von Anna+++

ÖSV-Damen immer stark am Semmering
Die Österreicherinnen sind an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark ohnehin eine Macht. Seit den ersten beiden Weltcup-Slaloms am Semmering kurz vor dem Jahresende 1995 brachten es die ÖSV-Technikerinnen in 20 Rennen auf acht Siege und sind damit die mit Abstand erfolgreichste Nation (vor Schweden mit drei, Italien und Kroatien je zwei). Allein Marlies Schild gewann zwei Slaloms und einen Riesentorlauf, Kathrin Zettel holte vor Heimpublikum zwei Siege.

Im Riesentorlauf scheint die Leistungsdichte bei den Damen in diesem Weltcup-Winter am höchsten zu sein. Während es in den übrigen Disziplinen jeweils nur eine Siegerin gab (Abfahrt: Ilka Stuhec, Super-G: Lara Gut, Slalom: Mikaela Shiffrin, Kombination: Stuhec), waren es hier immerhin zwei mit Gut und Tessa Worley. Die Französin setzte sich zuletzt in Killington und Sestriere durch. Bestes ÖSV-Resultat war der vierte Platz von Stephanie Brunner in Sölden, wo Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Gut gewann.

Die Wetterprognosen stellen deutlich kältere Temperaturen ab Dienstag, lebhaften Wind und sogar etwas Neuschnee in Aussicht. Für die Weltcup-Panorama-Piste sei das aber kein Problem, versicherte OK-Chef Franz Steiner. Die Anreise solle sowohl per Bahn als auch mit dem Pkw problemlos funktionieren. Entlang der S6 stehen zusätzliche Parkplätze sowie ein kostenloser Shuttle-Service zur Verfügung. Der Eintritt zum Rennen am Dienstag, das als Ersatz für den Courchevel-Riesentorlauf ins Programm aufgenommen wurde, ist kostenlos.