Goggia siegt
Schlimmes ÖSV-Debakel beim Super-G in Soldeu
01.03.2026Heftige Watsch'n für das ÖSV-Speed-Steam! Die Damen konnten beim Super-G in Soldeu überhaupt nicht mithalten. Nina Ortlieb als Neunte wurde beste Österreicherin. Der Sieg ging an Sofia Goggia (ITA).
Österreichs Skirennläuferinnen bleiben im alpinen Ski-Weltcup in dieser Saison weiterhin im Super-G ohne Podestplatz. War Cornelia Hütter am Samstag Zehnte, so reichte es im zweiten Rennen am Sonntag in Soldeu als beste ÖSV-Leistung für Nina Ortlieb zu Rang neun. Es ist dies auch ihr bestes Saisonergebnis in dieser Disziplin. Es siegte die Italienerin Sofia Goggia vor der Deutschen Emma Aicher (+0,24) und der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,31).
Im Super-G-Weltcup baute Goggia den Vorsprung zwei Rennen vor Schluss auf 84 Punkte auf die Neuseeländerin Alice Robinson (Tagessiebente) aus, Aicher liegt 116 zurück. Im Gesamtweltcup führt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin 170 Zähler vor der Schweizerin Camille Rast, beide bei den Speedrennen nicht mit dabei, Aicher hat als Dritte 219 aufzuholen. Die Chance dazu bietet sich schon kommende Woche bei den drei Speedrennen in Val di Fassa (zwei Abfahrten, ein Super-G).
"Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich abgeschwungen habe. Es ist schwer zu sagen, wo die Zeit liegt, richtig viel Zeit", sagte die Olympia-Dritte Cornelia Hütter, die mit 2,28 Sek. Rückstand außerhalb der Top 15 landete. Die Serie, in der keine Österreicherin im Super-G auf dem Weltcuppodest stand, verlängerte sich damit auf zwölf.