Eishockey-Revolution

Start in Österreich: Dieser Sport soll 2034 olympisch werden

29.01.2026

Innsbruck wird zum Startpunkt einer neuen internationalen Eishockey-Eventserie. Die Tiroler Landeshauptstadt wurde als erste offizielle Gastgeberstadt der „Ultimate Hockey – Breaking the Ice Tour“ ausgewählt und markiert damit den weltweiten Auftakt des neuen 3x3-Eishockeyformats. 

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Wie die ProOxy AG gemeinsam mit dem Internationalen Eishockeyverband (IIHF) bekanntgab, findet das erste Event von Freitag, 10. April, bis Sonntag, 12. April 2026 vor der Olympiaworld Innsbruck statt. Die Veranstaltung ist Teil der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Olympischen Winterspiele in Innsbruck und verbindet damit modernes Eishockey mit olympischer Geschichte.

Die „Breaking the Ice Tour“ bringt 3x3-Eishockey direkt in urbane Räume und verwandelt öffentliche Plätze in temporäre Hockey-Arenen. Innsbruck bietet dafür laut den Veranstaltern mit seinem olympischen Erbe, seiner ausgeprägten Sporttradition sowie dem alpinen und urbanen Charakter ideale Voraussetzungen für die internationale Premiere. 2034 soll die Sportart sogar bei Olympia vertreten sein.

3 gegen 3

„Der Start der Breaking the Ice Tour in Innsbruck ist ein starkes Statement“, sagt Markus Valier, Gründer der ProOxy AG. „Der Auftakt in einer olympischen Stadt während eines so bedeutenden Jubiläums spiegelt perfekt wider, wofür Ultimate Hockey steht: Respekt vor der Tradition, kombiniert mit Innovation, Tempo und Zugänglichkeit.“

Ultimate Hockey versteht sich als moderne Ergänzung zum klassischen Eishockey. Gespielt wird drei gegen drei auf einer kleineren Fläche mit zwei Dritteln zu je zwölf Minuten effektiver Spielzeit. Das Format setzt auf permanente Action, hohe Geschwindigkeit und maximale Intensität und soll neue Zielgruppen für den Eishockeysport ansprechen.

Unterstützung vom Eishockey-Verband

Der IIHF unterstützt die Entwicklung des 3x3-Eishockeys seit mehreren Jahren, unter anderem durch die Einführung bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 und 2024. Im Rahmen des Programms ICE26 fördert der Verband weiterhin innovative Formate. IIHF-Präsident Luc Tardif bezeichnete Innsbruck als idealen Auftaktort und betonte die besondere Bedeutung des Events im Rahmen des Olympiajubiläums.

Auch seitens der Stadt Innsbruck wird die Veranstaltung positiv aufgenommen. Bürgermeister Johannes Anzengruber sieht darin ein Signal für urbanen Sport und internationale Sichtbarkeit und betont die Verbindung von Spitzensport, urbaner Kultur und olympischer Geschichte.

Begleitet wird das Event vom „SPORT VALUES SUMMIT“, bei dem Experten die gesellschaftliche Bedeutung von Sport thematisieren. Für das Land Tirol hat diese Initiative laut Sportlandesrat LHStv. Philip Wohlgemuth einen hohen Stellenwert, da sportliche Aktivität einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Leistungsfähigkeit leiste.