Weltcup-Leader

Hirscher als Nummer 1 nach Sotschi

03.02.2014

Hirscher nimmt neue Erkenntnisse und Weltcup-Führung aus St. Moritz mit.

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Marcel Hirscher reist als Nummer eins im Gesamt-Weltcup zu den Olympischen Winterspielen. Der Salzburger hat mit Rang zwei beim Riesentorlauf in St. Moritz die Spitze zurückerobert und geht nun zuversichtlich in die finale Vorbereitungsphase auf Sotschi. Die Rolle des Topfavoriten auf Gold im Riesentorlauf hat seit Sonntag aber wieder Ted Ligety.

Ligety "so nicht zu schlagen"
Der US-Amerikaner fuhr der Konkurrenz in St. Moritz wie in alten Zeiten auf und davon und siegte 1,51 Sekunden vor Hirscher. "In dieser Form ist Ligety nicht zu schlagen. Wenn er so bei Olympia fährt, dann braucht er sich Gold nur noch abzuholen", sagte der Salzburger Philipp Schörghofer, der als Fünfter 2,80 Sekunden langsamer als Ligety war.

Hirscher konnten den Rückstand auf Ligety nachvollziehen, da er sich im ersten Durchgang bei der Materialwahl vergriffen hat. "Da hab ich mich bei den Skiern vertan, das Setup war falsch und schlecht gefahren bin ich auch noch", meinte Hirscher. Im Finale präsentierte sich der Salzburger dann aber wieder von einer ganz anderen Seite und verlor nur 0,08 Sekunden auf Ligety.

Hirscher wird bis zum Olympia-RTL herumtüfteln
"Da war alles anders: Körpersprache, Setup, Ski", freute sich der 24-Jährige. Für Sotschi erwartet Hirscher punkto Gelände und Torabstände ähnliche Voraussetzungen wie in St. Moritz und daher auch einen ähnlich starken Ligety. "Und bei derart weiten Torabständen ist Ligety derzeit einfach nicht zu schlagen", so Hirscher.

Doch der Annaberger verwies darauf, dass bis zu seinen Olympia-Einsätzen in Riesentorlauf (19.2.) und Slalom (22.2.) noch viel Zeit ist. Hirscher werde sich nun mit seinem Betreuerstab zurückziehen und "trainieren, üben, testen und auch relaxen", nach Russland wird er erst am 16. Februar abheben.

Rücken zwickt
"Bei mir zwickt's überall, der Jänner hat Spuren hinterlassen", berichtete Hirscher nach den intensiven vergangenen Wochen. In St. Moritz hatte Hirscher mit einem "Hexenschuss" zu kämpfen gehabt, "das ist aber morgen schon wieder weg", beruhigte der ÖSV-Superstar. Wo Hirscher hauptsächlich trainieren wird, hängt von den Pistenverhältnissen und dem Wetter ab.

Schild-Schwestern heiß auf Olympia
Auch die Schwestern Marlies und Bernadette Schild haben noch einmal Selbstvertrauen für Sotschi getankt. Die Salzburgerinnen landeten beim Slalom in Kranjska Gora auf den Plätzen zwei (Marlies) und drei (Bernadette). "Jetzt bin ich heiß auf Olympia, die Form passt", erklärte Marlies Schild. Und ihre Schwester Bernadette Schild sah es ganz ähnlich: " Das Rennen gibt mir Zuversicht für die Spiele."

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