Nordische Kombination

Klapfer: Kuriose Panne bei Siegerehrung

14.02.2018

Österreicher holte sich in der Nordischen Kombination Bronze-Medaille.

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© Reuters
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Schon wieder olympisches Edelmetall in der Kombination für das ÖOC-Team: Nach Gold für Marcel Hirscher gab es am Mittwoch in Alpensia die Bronzene im Zweikampf der Nordischen. Lukas Klapfer eroberte im Bewerb von der Normalschanze Platz drei. Der 32-Jährige, der in Sotschi 2014 mit dem Team Dritter war, holte die erste Einzel-Medaille bei einem Großereignis.

Bei der Siegerehrung kam es aber zu einer kuriosen Panne: Weil das obligatorische Foto der drei Gewinner nicht geschossen war, mussten Olympiasieger Eric Frenzel, Akito Watabe und Klapfer nochmal zurück auf das Podest stapfen.

Das erfolgreiche Trio aus Deutschland, Japan und Österreich war davongezogen, bis sie noch einmal zum Podium beordert wurden. Als alle auf der höchsten Podeststufe standen und freundlich lächelten, klickten die Kameras. Danach durften Frenzel und Co. wirklich gehen.

Klapfer war danach völlig euphorisiert: "Ich pack' es noch gar nicht. Ich habe im letzten Anstieg alles rausgeholt. Dass ich es über die Linie gebracht habe, war unglaublich", freute sich Klapfer nach dem harten 10-km-Langlaufrennen. Bald nach Halbdistanz hatte sich eine vierköpfige Spitzengruppe gebildet, der mitunter der Norweger Jarl Magnus Riiber angehörte.

"Wenige haben es sich mehr verdient"

Eine Attacke von Frenzel riss das Quartett auseinander. Klapfer ließ letztlich Riiber um 4,5 Sekunden hinter sich. Mit dem Vater einer vierjährigen Tochter freuten sich auch all seine Teamkollegen. "Es gibt wenige, die es sich mehr verdient haben", so Klapfers Zimmerkollege Wilhelm Denifl und Bernhard Gruber meinte, die Medaille würde viel Auftrieb für die weiteren Bewerbe geben.

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