Familie Hubmann und ihre Freiland-Schweinderl

27.09.2021

Schweine sind nicht für Ställe und Pferche gemacht. Ein Leben in Freiland und Bewegung zahlt sich aus.

Zur Vollversion des Artikels

This browser does not support the video element.

Zur Vollversion des Artikels

Auf dem Bauernhof der Familie Hubmann in Gerersdorf, westlich von St. Pölten, leben die Schweine ein artgerechtes Leben. Also ohne in Ställe gepfercht zu sein und dort ihr Dasein auf Vollspaltenböden zu fristen.

Die Schweine der Familie Hubmann leben in "mobiler Freilandhaltung". Sie bekommen viel Bewegungsspielraum, sind rund um die Uhr an der frischen Luft, leben im natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus und finden Schutz vor Wetter in zeltartigen Unterständen. Die Tiere leben für rund ein halbes Jahr ein naturnahes Leben, können in dieser Zeit in den jeweiligen Arealen ihrer Haltung wühlen und suhlen, ohne dem Stress, der eine Stallhaltung auf Vollspaltenböden mit allen Folgen für die Tiergesundheit und die Fleischqualität.

Naturnahes Schweine-Leben auf dem Hubmann-Hof

Sind die Schweine eines Freihaltungsbereiches vermarktet, wird diese Fläche renaturiert und die Unterstände auf einem anderen Weide-Ort aufgebaut. Das gewährleiste eine geringe Belastung des Bodens durch Keime und Parasiten. Diese Freilandhaltung schützt die Schweine wiederum vor Krankheiten, die in der Enge der Stallmast entstehen und führe, wie es dazu heißt, zu einem geringeren Antibiotika-Einsatz. Die Bauernfamilie Hubmann betont, dass die Freilandhaltung von Schweinen "nur wenig teuerer ist als die konventionelle Haltung". Für die Konsumenten wäre das Fleisch aus dieser Produktion über das Jahr gerechnet nur um rund 40 Euro teuerer als jenes aus der klassischen Schweinemast.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 26. September 2021, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 3. Oktober 2021, 18:30 Uhr.

Zur Vollversion des Artikels