Gute Nachrichten für den Tierschutz

04.05.2026

Der Große Panda gilt heute nicht mehr als akut vom Aussterben bedroht. Er wurde früher als „stark gefährdet“ eingestuft und gilt inzwischen nur noch als „gefährdet“ 

Zur Vollversion des Artikels

This browser does not support the video element.

Zur Vollversion des Artikels

Möglich wurde das durch jahrzehntelange Schutzmaßnahmen in China. Große Bambus-Schutzgebiete, strengere Gesetze gegen Wilderei und Aufforstungsprogramme haben Wirkung gezeigt. Die Population der Pandas konnte dadurch deutlich wachsen und auch ihr Lebensraum wurde besser vernetzt. Der Panda gilt weltweit als eines der bekanntesten Beispiele dafür, dass konsequenter Artenschutz erfolgreich sein kann.

EU-Parlament stärkt Tierschutz in der Zucht von Hunden und Katzen 

Das EU-Parlament hat neue Mindeststandards für die Haltung von Katzen und Hunden in Zuchtbetrieben beschlossen, da es bisher große Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten gab.
Die neuen Regeln sollen unter anderem Zugang zu Sonnenlicht, artgerechtes Futter und ausreichend Platz für die Tiere sichern.
Außerdem soll der illegale Handel mit Welpen und Babykatzen bekämpft werden, der besonders über das Internet weit verbreitet ist. Dafür wurde eine verpflichtende Chip-Kennzeichnung beschlossen: In zehn Jahren sollen alle Hunde und in fünfzehn Jahren alle Katzen in der EU gechippt sein. Die neuen Vorschriften gelten nur für Zuchtbetriebe und betreffen keine privaten Tierhalterinnen und Tierhalter.

Portugal baut derzeit Europas erstes großes Elefanten-Auffangzentrum für Tiere aus Zoos und Zirkussen. Das Schutzgebiet entsteht in der Region Alentejo und soll bis zu 20–30 Elefanten ein naturnahes Zuhause mit viel Platz und besserer Betreuung bieten. Das Projekt wird von der Organisation Pangea Trust geleitet und soll 2026 die ersten Tiere aufnehmen. Ziel ist es, Elefanten nach oft jahrzehntelanger Gefangenschaft mehr Bewegungsfreiheit, soziale Kontakte und ein ruhigeres Leben zu ermöglichen. Das Auffangzentrum gilt als wichtiger Schritt für den Tierschutz und könnte Vorbild für weitere Projekte in Europa werden.

Die Niederlande gehen zunehmend gegen Werbung für klimaschädliche Produkte vor. Mehrere Städte haben Werbung für Fleischprodukte sowie fossile Energien, Benzin- und Dieselautos, Flugreisen, Kreuzfahrten und teilweise Gasheizungen im öffentlichen Raum eingeschränkt oder verboten. Betroffen sind vor allem Werbeflächen an Bushaltestellen, Bahnhöfen und anderen öffentlichen Orten. Städte wie Haarlem, Amsterdam oder Den Haag verbieten außerdem Werbung für Produkte aus intensiver Tierhaltung und besonders emissionsreiche Dienstleistungen. Ziel der Maßnahmen sind Klimaschutz und die Reduzierung von Werbung für stark umweltbelastende Produkte.

Ungewöhnlich viele Fuchswelpen wurden vor kurzem gerettet. Tierschutz Austria hat sechs verwaiste Jungtiere aufgenommen. Einer der Welpen wurde nachts am Wiener Margaretengürtel völlig geschwächt unter einer PKW-Motorhaube entdeckt. Zwei weitere wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Brunn am Gebirge aus einem leeren Pool gerettet, in den sie gestürzt waren.
Weitere Jungtiere wurden aus dem Bereich Wienerberg und Gerasdorf gerettet und ein sechster Welpe aus Tirol. Er wurde nach Vösendorf gebracht, damit er gemeinsam mit Artgenossen aufwachsen und spielen kann.