Haustierabschüsse - Petition fordert Verbot

23.02.2026

Am 20. Februar wurde der „Liebe dein Haustier“-Tag gefeiert und getrauert, denn auf 98 Prozent der Landesfläche Österreichs dürfen vermeintlich streunende Haustiere erschossen werden. 

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Am 20. Februar wurde weltweit der „Liebe-Dein-Haustier-Tag“ gefeiert. In Österreich leben in rund 1,39 Millionen Privathaushalten Haustiere. Insgesamt sind es 1.537.850 Katzen und 629.120 Hunde, die hierzulande als Familienmitglieder gelten.

Allein in Wien hat jeder vierte Haushalt einen tierischen Mitbewohner.

Doch während Millionen Österreicher ihre Tiere lieben, dürfen Hunde und Katzen in nahezu allen Jagdgebieten – rund 98 Prozent der Landesfläche – legal erschossen werden.

Erschossen trotz Warnweste

Der Fall von Border-Collie Cooper schockierte kurz vor Weihnachten: Bei Tageslicht in Oberösterreich erschossen – wenige Meter neben seinem Besitzer, trotz neonfarbenem Brustgeschirr. Kurz darauf traf es in der Steiermark Bailey, einen Australian-Shepherd-Husky-Mix. Warnweste. Abstand zum Hochstand: 17 Meter.

Beide Male hieß es: Man habe die Hunde für Füchse gehalten.

Allein im letzten Monat wurden Tierschutz Austria 15 weitere Fälle gemeldet.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 22.02.2026, hier in voller Länge sehen. Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 01.03. 2026, 18:30 Uhr. 

Petition mit über 21.000 Unterstützern

Mehr als 21.000 Menschen haben inzwischen die „Haustierabschuss stoppen“-Petition unterschrieben. Tierschutz Austria fordert ein bundesweites Verbot des Haustierabschusses, psychologische Eignungstests für Jäger, ein Alkoholverbot bei der Jagd sowie den sofortigen Entzug von Jagd- und Waffenkarte bei Verstößen.

Am „Liebe-Dein-Haustier-Tag“ stellt die Organisation eine klare Frage: Wie sicher ist ein Familienhund wirklich – wenn selbst Warnwesten nicht schützen?