Iran-Krieg

Enthauptungsschlag gegen das Mullah-Regime: Das Protokoll

01.03.2026

Eine Unterwanderung des Regimes durch CIA und Mossad machte den tödlichen Schlag gegen "Führer" Ali Khamenei sowie mehrere höchster Offiziere erst möglich.   

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Diesmal kamen die Bomber und Raketen nicht in der Nacht - sondern am hellichten Vormittag. Der US-israelische Enthauptungsschlag gegen die iranischen Mullahs bringt das iranische Regime an den Rand seiner Existenz - stürzt aber die Region erneut wieder in große Unsicherheit. Aus dem Ziel der Angriffe machten weder US-Präsident Donald Trump noch Israels Benjamin Netanyahu ein Geheimnis: Ein Regimewechsel im Iran. oe24 hat das Protokoll des Angriffes - aber auch der Gegenschläge.

 

+ Samstag ca. 09:30 Uhr iranischer Zeit: Massive Explosionen in Teheran. Israelische und US-Kampfflugzeuge (rund 200 Jets laut IDF) greifen rund 500 Ziele an, darunter Raketensilos, Luftabwehrsysteme und Regierungsgebäude.

 

+ Treffer in Khameneis Residenz: Während des Angriffs wird der Komplex des Obersten Religionsführers Ayatollah Ali Chamenei im Herzen Teherans zerstört. Präsident Trump und Premier Netanjahu bestätigten kurz darauf seinen Tod. Ebenfalls gestorben die Chefs von Armee und Revolutionsgarden, Abdolrahim Moussavi und Mohammed Pakpur. Überlebt haben dürfte von der Staatsspitze lediglich Präsident Massud Peseschkian.

+ CIA hatte Mullahs unterwandert: Der US-Auslandsgeheimdienst CIA soll laut "New York Times" die entscheidende wichtige Rolle vor dem Angriff gespielt haben. Mehrere Personen hätten Khamenei über Monate verfolgt.

+ Entscheidende Sitzung geleakt. Die CIA soll erfahren haben, dass am Samstagmorgen in einem Gebäudekomplex im Herzen Teherans ein Treffen hochrangiger iranischer Offizieller stattfinden sollte und sich Khamenei dort aufhalten würde. Daraufhin sollen die USA und Israel den Zeitpunkt ihrer Angriffe auf den Iran angepasst haben. Ursprünglich sei laut dem Zeitungsbericht geplant gewesen, nachts anzugreifen.

+ Iraner tanzen auf den Straßen - viele trauern aber. Nach dem Tod Khameneis sind die Gefühle der Menschen im Iran gespalten. Als erste Meldungen über Khameneis Tod kursierten, brachen in Teheran lautstarke Jubelfeiern aus. Menschen tanzen auf den Straßen, Denkmäler des Regimes wurden gestürzt. Aber nicht alle trauen sich, ihre Freude offen zu zeigen. Doch das Regime hatte noch die Kraft, auf dem zentralen Palästina-Platz in Teheran eine große Trauerkundgebung zu organisieren.

 

+ Mullahs schlagen zurück. Trump und Netanyahu hätten eine "rote Linie überschritten", wetterte der iranische Parlamentspräsident Baqer Qalibaf. Bei iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach israelischen TV-Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden. Nach Angaben des Senders N12 kamen sie beim Einschlag einer Rakete in einem Gebäude in der Stadt Beit Shemesh ums Leben. Doch nicht nur das: Die iranische Armee flog am Sonntag mehrere Angriffe auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Über der katarischen Hauptstadt Doha stieg dichter schwarzer Rauch auf, wie ein AFP-Journalist berichtete. Auch in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrains Hauptstadt Manama waren Detonationen zu hören, im Wahrzeichen "The Palm" brannte ein Hotel.

© GC / @MATYAS.VALIS / AFP

+ Ölhahn. Schlussendlich sperrten die Revolutionsgarden die für den weltweiten Ölhandel so wichtige Straße von Hormuz.

 

+ Doch es ging weiter: In den Angriffen kam auch einer der prominentesten Exponenten des Mullah-Regimes ums Leben: Der ehemalige iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Ahmadinejad war von August 2005 bis August 2013 der Präsident der Islamischen Republik. Aber eben nicht nur: Ahmadinejad war dringend verdächtig, 1989 an der Ermordung des Kurden-Führers Abdul Rahman Ghassemlou beteiligt gewesen zu sein.