Die erste Banknote Australiens, ein vor hundert Jahren ausgegebener Zehn-Schilling-Schein, soll versteigert werden. Wie das Auktionshaus Coinworks am Mittwoch in Melbourne mitteilte, wurde das Mindestgebot auf 3,5 Millionen australische Dollar (2,75 Millionen Euro) festgesetzt. Die am 1. Mai 1913 ausgegebene Banknote hatte der damalige Premierminister Andrew Fisher der fünfjährigen Judith Denman überreicht, der Tochter des damaligen Generalgouverneurs von Australien.
Die Banknote war 1999, fast zwölf Jahre nach dem Tod von Judith Denman, in deren Nachlass entdeckt worden. Ein Privatsammler aus Sydney kaufte den Schein im Jahr 2000 für eine Million Dollar. Acht Jahre später verkaufte er ihn für 1,9 Millionen Dollar weiter.
Sie hoffe, dass die Banknote dauerhaft ausgestellt werde, sagte Coinworks-Vertreterin Belinda Downie. "Sie ist ein großartiges Stück australischer Geschichte." Fisher wollte mit dem Druck der Banknoten ein nationales Symbol für das post-koloniale Australien schaffen. Er richtete zudem die erste öffentliche Bank der Insel ein, die Commonwealth Bank, und gründete die Hauptstadt Canberra.
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