Studie belegt

Europäer wollen keine Muslime als Flüchtlinge

23.09.2016

Studie ergibt, dass christliche Asylwerber eher akzeptiert werden als muslimische.

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© APA/ Erwin Scheriau
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Seit vergangenem Jahr sind Hunderttausende Flüchtlinge nach Europa gekommen. Die Schutzsuchenden sind aus ihren Heimatländern geflohen, um hier ein neues Leben in Sicherheit aufbauen zu können. Die Integration der Asylwerber gestaltet sich dabei aber oftmals als schwierig.

Bildung und Religion
Eine Studie der Universitäten Stanford und Zürich sowie der London School of Economics hat nun untersucht, ob die Europäer bestimmte Präferenzen in der Aufnahme von Flüchtlingen haben. Dabei ergibt sich ein interessantes Ergebnis.

So spielt die Religion der Flüchtlinge eine wichtige Rolle. In allen Ländern, die untersucht wurden, werden Muslime stärker abgelehnt als Christen. Wichtig für die Akzeptanz ist auch  der Bildungsstand der Asylwerber. Gut gebildete Migranten werden eher akzeptiert, eine besondere Rolle spielen  dabei auch Kenntnisse der Landessprache.

Generell kommt die Studie allerdings zum Ergebnis, dass es in Europa eine generelle Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen gibt. Die Integration der Asylwerber stelle die Politik aber vor eine große Herausforderung, handelt es sich doch bei den Schutzsuchenden vorrangig um Muslime, die die jeweilige Landessprache nicht beherrschen.

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