Ab 8. April
HIER wird’s teurer: Neue ETA-Kosten für Reisende
06.04.2026Wer demnächst verreisen will, sollte jetzt genau hinschauen. Eine neue Vorschrift tritt in Kraft und könnte dafür sorgen, dass der Trip schon vor dem Abflug endet.
Während in Venedig die Tagestickets teurer werden und Reisen zunehmend reguliert wird, kommt jetzt auch bei Trips nach Großbritannien eine wichtige Änderung auf Urlauber zu. Wer demnächst verreisen will, sollte genau hinschauen.
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Schon seit einiger Zeit gelten strengere Vorschriften, doch nun wird das System weiter verschärft. Viele Reisende wissen noch gar nicht, was sich konkret ändert.
Höhere Kosten
Im Zentrum steht eine verpflichtende digitale Registrierung, die vor der Einreise erledigt werden muss.
Bereits seit 2025 benötigen Reisende eine sogenannte elektronische Einreisegenehmigung (ETA). Wer eine Reise plant, muss sich nun auf höhere Kosten einstellen. Ab dem 8. April 2026 wird die Gebühr von 16 auf 20 britische Pfund erhöht, das entspricht rund 23 Euro. Laut ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Redel bedeutet das spürbare Mehrkosten: „Wer eine Reise nach England, Schottland, Wales oder Nordirland plant, muss für die Einreiseregistrierung künftig um ein Viertel mehr bezahlen als bisher.“
Auch bei Zwischenstopps ist Vorsicht geboten. Selbst bei einem Transit kann eine ETA erforderlich sein. Nur wer den Flughafenbereich ohne Grenzkontrolle nicht verlässt, benötigt keine Genehmigung. Im Zweifelsfall empfiehlt der ÖAMTC, sich vorab bei der Airline zu informieren oder die Registrierung vorsorglich durchzuführen.
Wartezeit beachten
Die Registrierung kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Daher wird empfohlen, die Anmeldung spätestens drei Tage vor der Abreise durchzuführen. Wer zu spät dran ist, riskiert im schlimmsten Fall Probleme bei der Einreise.
Wichtig: Die Anmeldung gilt für alle Reisenden, unabhängig vom Alter. Jeder benötigt eine eigene Genehmigung, auch Kinder. Die ETA ist digital mit dem Reisepass verknüpft und muss vor jeder Reise vorhanden sein.
Darum werden die Regeln verschärft
Mit dem System soll vor allem die Sicherheit erhöht werden, indem Reisende bereits vor der Einreise überprüft werden. Gleichzeitig wird der gesamte Prozess weiter digitalisiert.
Digitale Einreisegenehmigungen sind längst kein Einzelfall mehr. Immer mehr Länder setzen auf solche Systeme. In den USA ist etwa die ESTA verpflichtend, künftig könnten dort sogar zusätzliche Daten wie Social-Media-Profile oder frühere E-Mail-Adressen abgefragt werden. Klar ist: Wer künftig nach Großbritannien reisen will, muss sich rechtzeitig vorbereiten, sonst kann der Trip schneller vorbei sein als geplant.