Nach ISIS-Terror

Jordanien richtet 2 Jihadisten hin

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Die irakische ISIS-Symbolfigur Sajida al-Rishawi wurde gehängt.
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Nach der Tötung einer jordanischen Geisel durch die Miliz Islamischer Staat (IS) hat Jordanien seine angekündigte Reaktion wahr gemacht und zwei Jihadisten hingerichtet. Die Irakerin Sajida al-Rishawi, die der IS freipressen wollte, sowie das Al-Kaida-Mitglied Ziyad Karboli wurden am Mittwoch exekutiert, wie die Regierung in Amman mitteilte.

Jordanien hatte eine entschiedene Reaktion angekündigt, nachdem am Dienstag ein Video im Internet aufgetaucht war, das die Verbrennung der jordanischen IS-Geisel Mouath al-Kasaesbeh zeigte:

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Rache für Mord an ISIS-Frauen-Brigade
Im Internet kursiert die Vermutung, wonach die brutale Exekution eine Racheaktion für den Luftangriff auf eine ISIS-Frauen-Brigade sei. Bei diesem sollen im Oktober letzten Jahres mehr als 30 Jihadistinnen getötet worden sein.

Die Anti-ISIS-Plattform „Raqqa us being slaughteres silently“ hat nun auf Twitter Luftaufnahmen veröffentlicht, die belegen, dass der jordanische Pilot genau an jener Stelle verbrannt wurde, an der die erste ISIS-Frauen-Einheit stationiert ist.

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Vater fordert Rache
Nach dem Mord hat der Vater des Opfers - selbst einflussreicher Schiech in Jordanien - seine Regierung aufgerufen, "scharfe Rache" an der Terrormiliz zu nehmen. Der IS sei eine "Verbrecherorganisation" und weit vom Islam entfernt, sagte Safi al-Kasaesbeh am Mittwoch dem arabischen Nachrichtenkanal Al-Arabiya.