Ausschreitungen

Kriegszustände: Zwei Österreicher in Mexiko gestrandet

23.02.2026

Das Außenministerium ruft Mexiko-Reisende zur Vorsicht auf. 

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Bei einem Militäreinsatz zu seiner Festnahme ist der mächtige Anführer eines mexikanischen Drogenkartells zu Tode gekommen, was landesweit eine Welle der Gewalt ausgelöst hat. In mehreren Bundesstaaten steckten Anhänger des Drogenbosses namens Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" Autos, Banken, Tankstellen oder Geschäfte in Brand und blockierten zahlreiche Straßen. Von den Unruhen waren auch zwei österreichische Reisende betroffen, so das Außenministerium in Wien.

Außenamt: zwei österreichische Reisende betroffen

Aus dem Außenministerium hieß es auf Anfrage der APA, dass der zuständigen Botschaft in Mexiko "aktuell zwei Fälle betroffener österreichischer Reisender bekannt" seien. Die österreichische Botschaft stehe mit ihnen in Kontakt. Die beiden hätten sich bei der Botschaft gemeldet, dass sie aufgrund pausierter Bus- bzw. Flugverbindungen gestrandet seien.

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Es werde empfohlen, "den Anweisungen der zuständigen staatlichen und föderalen Behörden zu folgen und einstweilen in der Unterkunft zu verbleiben, bis sich die Lage beruhigt hat". In dem Zusammenhang wies das Ministerium darauf hin, dass außerhalb der Dienstzeiten in Notfällen der Bereitschaftsdienst der Österreichischen Botschaft in Mexiko kontaktiert werden kann (Nummer des Bereitschaftsdiensts: +52-55-9199-4579). Während der Dienstzeiten ist die Botschaft Mexiko unter folgender Nummer erreichbar: +52-55-5251-0806. Das Außenministerium könne ebenso rund um die Uhr erreicht werden: +43-1-90115-4411.

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Reiseinformationen zu Mexiko aktualisiert

Die Reiseinformationen auf der Homepage des Außenministeriums (www.bmeia.gv.at) wurden aktualisiert: "Im Anschluss an einen Großeinsatz der mexikanischen Sicherheitskräfte gegen das organisierte Verbrechen im Bundesstaat Jalisco kommt es zu schweren Störungen der öffentlichen Ordnung. Es gibt Straßenblockaden, Schusswechsel und Anhaltungen von Passanten in verschiedenen Teilen des Landes, insbesondere in Jalisco (Guadalajara), Guanajuato oder Michoacán (Morelia).

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Angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage empfehlen wir österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern - Touristen wie auch Einwohnern - insbesondere in den Bundesstaaten Jalisco, Nayarit, Guanajuato, Colima, Michoacán, Baja California und Tamaulipas, unnötige Reisen zu vermeiden. Anweisungen der zuständigen staatlichen und föderalen Behörden ist Folge zu leisten." An den Sicherheitsstufen ändere sich derzeit nichts, es sei derzeit keine Erhöhung geplant, hieß es aus dem Außenministerium.