Drama um 31-Jährigen

Nachdem er sich ein Tattoo stechen ließ, war er tot

31.05.2017

Der Mann hatte eine einfache Anweisung nicht beachtet. Dies kostete ihm das Leben.

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© Symbolbild/Getty Images
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Ein 31-Jähriger ließ sich ein Tattoo am Unterschenkel stechen. Die Anweisung war klar: zwei Wochen Schwimmverbot. Allerdings beachtete er dies nicht und ging nur fünf Tage nach dem Stechen im Golf von Mexiko schwimmen.

Daraufhin bekam er Fieber und rund um das Tattoo bildeten sich Ausschläge und offene Wunden. Er entwickelte eine Sepsis. Als er zu den Ärzten ging, war es schon zu spät. Sein Fuß war bereits völlig lila angelaufen.

Die Mediziner stellten sofort eine verheerende Diagnose. Der Mann hatte fleischfressende Bakterien in seinen Wunden. In der Fachsprache nennt man diese Bakterien „vibrio vulnificus“. Sie kommen vor allem in Flussmündungen, Brackwassertümpeln oder Küstengebieten vor.

24 Stunden nach der Diagnose hing der Mann bereits an der Herz-Lungen-Maschine. Die entstandene Sepsis verursachte ein Organversagen. Wie das britische Online-Portal „Metro“ berichtet, schien es zwei Wochen später bergauf zu gehen, doch dann erlitt der 31-Jährige einen septischen Schock, der schließlich zum Tod führte.

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