Er hat es satt

Nazi-Vater fühlt sich missverstanden

06.04.2016

Der 42-jährige Mann wollte seine Kinder Adolf und Eva nennen.

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© Meet the Hitlers
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Isidore Heath Campbell (42) hat es satt, von anderen Menschen wie Abfall behandelt zu werden. Der Neonazi aus New Jersey (USA), der seine Kinder Adolf Hitler und Eva Braun taufen wollte, fühlt sich von der Gesellschaft missverstanden. Das erklärt er in der TV-Doku "Meet the Hitlers".

"Ich glaube daran, dass Weiße mit Weißen leben sollten, Schwarze mit Schwarzen und so weiter. Ich kann daran nichts Falsches erkennen", erklärt Campbell, der ein Hakenkreuz auf seinen Hals tätowiert hat.

Campbell geriet das erste Mal 2008 in die Schlagzeilen. Damals weigerte sich ein Konditor "Alles Gute zum Geburtstag, Adolf Hitler" auf die Geburtstagstorte seines siebenjährigen Sohnes zu schreiben. 2013 verlor er das Sorgerecht für seine erst wenige Tag alte Tochter, die er Eva Braun taufen wollte.

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(c) Meet The Hitlers

"Mein Sohn heißt Adolf Hitler Campbell. Ist es deswegen in Ordnung, dass die (das Jugendamt) kommen und ihn mir wegnehmen?" fragt er aufgebracht. "Ich konnte ihnen nicht mal auf Wiedersehen sagen." Beim US-Jugendamt bestreit man, dass man die Kinder wegen der Namen weggebracht hat. Vielmehr ging es um die Sicherheit der Kinder, heißt es. "ich darf keine Kinder haben, weil ich ein Nazi bin. Das sagen die. Nun: ich höre auf Kinder zu machen, wenn sie aufhören, sie mir wegzunehmen", erklärt der Nazi wütend.

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