Neue Theorie

Darum ist die Titanic wirklich gesunken

17.09.2020

Die Geschichte der Titanic muss vielleicht völlig umgeschrieben werden.

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Spätestens seit dem Hollywood-Film aus dem Jahr 1997 ist die RMS Titanic wohl jedem ein Begriff. Das damals größte Passagierschiff der Welt sank bereits auf seiner Jungfernfahrt. Bei einer der größten Katastrophen der Schifffahrt am 14. April 1912 starben über 1.500 Menschen. 
 
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Sonnensturm

Obwohl seit dem Unglück mittlerweile mehr als 100 Jahre vergangen sind, sind die Ursachen noch immer nicht gänzlich geklärt.  Wie die „Daily Mail“ berichtet, verfolgt die Meteorologin Mila Zinkova nun eine neue Theorie. Demnach sollen Sonneneruptionen die Kompassangaben verfälscht und Funkstörungen verursacht haben. 
 
Die US-Forscherin beruft sich dabei auf zahlreiche Augenzeugenberichte, die von imposanten Nordlichtern in der Unglücksnacht berichteten. Diese entstehen wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre  auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren.
 
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Kompass verfälscht

Zinkova geht davon aus, dass es durch Sonneneruptionen wohl zu einem Sonnensturm kam. Dieser „geomagnetische Sturm" soll groß genug gewesen sein, um die Navigation zu beeinflussen. „Selbst wenn sich der Kompass nur um einen Grad bewegt hätte, hätte er bereits einen Unterschied machen können", so die Meteorologin. Ihrer Meinung nach könnte dies womöglich erklären, warum der Eisberg übersehen wurde. Die Teilchen hätten zudem die Notrufe des Schiffes stark eingeschränkt.
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Andere Forscher widersprechen allerdings dieser Theorie. So geht etwa der Historiker Tim Maltin ebenfalls davon aus, dass ein Sonnensturm mit der Katastrophe zusammenfiel. Dieser hab seiner Einschätzung nach aber keinen Faktor gespielt. 
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