Drohung an Mullahs

Trump schickt "riesige Flotte" Richtung Iran

23.01.2026

US-Präsident Donald Trump droht dem iranischen Mullah-Regime mit einem Militärschlag.

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US-Präsident Donald Trump erhöhte den politischen Druck auf den Iran und verkündete die Verlegung einer "riesigen Flotte" in die Region um den Persischen/Arabischen Golf. "Wir haben viele Schiffe in diese Richtung geschickt, nur für den Fall", sagte Trump am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. "Mir wäre es lieber, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau", fügte er mit Blick auf das Regime in Teheran und dessen brutales Vorgehen gegen Demonstranten hinzu.

US-Medien hatten zuvor berichtet, der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" sei von Manövern im Südchinesischen Meer in den Nahen Osten beordert worden. Trump bestätigte nun die laufenden Vorbereitungen: "Wir beobachten den Iran", sagte er. Der US-Präsident sprach von einer "Armada" und einer "riesigen Flotte" für die Golfregion. Er fügte jedoch hinzu: "Vielleicht müssen wir sie gar nicht einsetzen." Während der Protestwelle hatte Trump den Demonstranten wiederholt seine Unterstützung zugesichert und rote Linien für die Führung in Teheran gezogen - bisher ohne Konsequenzen.

Warnung an Mullahs

Vor der jüngsten Wortmeldung Trumps hatte der Kommandant der iranischen Revolutionsgarden die USA und Israel vor "Fehlkalkulationen" und folgenschweren Konsequenzen eines Angriffs auf sein Land gewarnt. Die Revolutionsgarden als Elitestreitmacht und militärische Hüterin des politischen Systems im Iran hätten "den Finger am Abzug", erklärte General Mohammad Pakpour. Er warnte die USA und Israel davor, falsche Schlüsse aus "historischen Erfahrungen" und dem Zwölf-Tage-Krieg im vergangenen Juni zu ziehen, "damit sie kein noch schmerzlicheres und bedauerlicheres Schicksal ereilt". Ein anderer hochrangiger Vertreter der iranischen Armee, General Ali Abdollahi Aliabadi, warnte, dass im Falle eines Angriffs auf sein Land, "US-Stützpunkte" und andere "Einflusszentren" "legitime Ziele" wären.

Die USA hatten im Juni des Vorjahres an der Seite Israels in den Zwölf-Tage-Krieg eingegriffen. Trump drohte seitdem mehrfach mit einem erneuten militärischen Einsatz im Iran, zuletzt während der Niederschlagung der jüngsten Massenproteste.
 

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