Spott aus den USA

Trump verhöhnt Briten-Premier mit Satire-Clip

22.03.2026

US-Präsident Donald Trump sorgt für Wirbel: Auf "Truth Social" teilte er einen Clip, in dem der britische Premier Keir Starmer als ängstlich verspottet wird. Hintergrund ist der Streit um den Militäreinsatz im Iran.

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© APA/AFP/ANNABELLE GORDON
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Donald Trump sorgte am Sonntag für Aufsehen, als er einen Ausschnitt der britischen Version von "Saturday Night Live" (Sky) auf seiner Plattform "Truth Social" verbreitete. Das Spott-Video stellt den britischen Premierminister Keir Starmer als ängstlich und völlig überfordert dar. Hintergrund ist der brisante Streit um den US-israelischen Krieg gegen den Iran.

Im Clip fürchtet sich Starmer davor, mit Trump über die Lage im Iran zu telefonieren. "Ich hasse Konflikte einfach so sehr", sagt der Starmer-Darsteller im Video. Trump nutzte den Post, um seine Unzufriedenheit über die britische Zurückhaltung bei Militäreinsätzen zu unterstreichen.

Starmer wird in dem Sketch als jemand dargestellt, der keine klare Stellung bezieht. Trump hatte den Premier zuvor bereits als "enttäuschend" und "keinen Churchill" bezeichnet. Er kritisierte die Haltung der Nato-Staaten im Krieg gegen den Iran scharf und nannte sie sogar "Feiglinge", da sie keine Kriegsschiffe zur Sicherung der Ölwege entsandten. Die Auswirkungen auf die globalen Energiepreise werden dabei auch in Österreich aufmerksam beobachtet.

Drohung gegen den Iran

Hintergrund des Spotts ist ein ernster Konflikt: Trump stellte dem Iran am Samstagabend ein Ultimatum von 48 Stunden, um die Straße von Hormuz zu öffnen. Andernfalls droht er mit Angriffen auf Kraftwerke. Während Starmer am Freitag grünes Licht für "defensive" Operationen gab, lehnt das Vereinigte Königreich Angriffe auf zivile Infrastruktur bisher ab. Der Satire-Clip endet in Trumps Posting-Version vorzeitig, bevor die Figur erklärt, man wolle den USA nicht in den "dritten Weltkrieg" folgen.