717 Tote

Unglück in Mekka: Iran beschuldigt Saudis

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Saudi-Arabien und Iran weisen nach Massenpanik einander Schuld zu.
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Saudi-Arabien und der Iran geben sich gegenseitig die Schuld an der tödlichen Massenpanik bei der islamischen Wallfahrt nach Mekka. Die saudische Presse machte am Freitag iranische Pilger für die Katastrophe mit mehr als 700 Toten verantwortlich. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei erklärte hingegen, "schlechte Koordinierung und unüberlegtes Handeln" der saudischen Behörden wären schuld.

Das sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region. Sie unterstützen in den Bürgerkriegen in Syrien und im Jemen jeweils unterschiedliche Konfliktparteien. Saudi-Arabien lehnt zudem das Atomabkommen mit dem Iran ab.