68 Mitarbeiter
Heimischer Traditionsbetrieb schlittert in die Millionen-Pleite
Die HERKA GmbH ist als Frottierweberei tätig und gliedert sich in mehrere Bereiche, darunter Konfektion, Weberei, Näherei, Stick, Lager und Versand. Der Teilbereich Konfektion soll geschlossen werden, davon sind 68 Dienstnehmer in Kautzen, Niederösterreich, betroffen.
Schulden in Millionenhöhe
Als Hauptursachen für die Insolvenz nennt das Unternehmen stark gestiegene Energie- und Chemiekosten sowie Umsatzrückgänge durch ausbleibende Bestellungen im Hotelbereich. Die tatsächlichen Vermögensverhältnisse werden nun im Zuge des Insolvenzverfahrens geprüft.
Laut vorliegenden Unterlagen beziffert die Schuldnerin ihre Aktiva auf rund 1,5 Millionen Euro, während sich die Passiva auf etwa 7 Millionen Euro belaufen. Insgesamt sind 134 Gläubiger betroffen.
Trotz der angespannten Lage soll der Betrieb fortgeführt werden. Geplant ist eine Entschuldung über einen Sanierungsplan. Den Insolvenzgläubigern wird eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Sanierungsplans, angeboten. Die dafür notwendigen Mittel sollen aus den Erträgen der laufenden Unternehmensfortführung stammen.
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