Chinesischer Handy-Bauer

Oppo will in Europa voll angreifen

Oppo will in Europa voll angreifen
© Getty Images
Nach Huawei und Xiaomi drängt ein weiterer IT-Riese auf unseren Kontinent.
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Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo will sein Geschäft in Europa massiv ausbauen. Derzeit liefen Studien zum Einstieg in weitere europäische Märkte, sagte der Chef des Auslandsgeschäfts, Alen Wu, auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona. Ein Einstieg in Deutschland sei bereits beschlossene Sache. Zu einem möglichen Österreich-Start gibt es noch keine Informationen. Wenn die Geräte aber einmal in Deutschland verfügbar sind, gestaltet sich der Import nach Österreich deutlich einfacher.

Händler und Mobilfunker zeigen großes Interesse

"In den vergangenen Tagen haben wir sehr viele Gespräche mit Anbietern und Einzelhändlern geführt." Sie seien alle an einer Zusammenarbeit mit Oppo interessiert. Seit Anfang 2018 habe Oppo zehn neue Märkte erschlossen, darunter Spanien und Großbritannien. Wie die anderen großen und kleineren chinesischen Hersteller, trumpft auch Oppo mit einem exzellenten Preis/Leistungsverhältnis auf. In der Vergangenheit wurde dem Unternehmen jedoch häufig ein schamloses Abkupfern bei der Konkurrenz vorgeworfen.

Weltweit sogar vor Xiaomi

Oppo ist dem Analysehaus Gartner zufolge der weltweit viertgrößte Smartphone-Hersteller mit 31,6 Millionen verkauften Geräten im vierten Quartal 2018 und einem Marktanteil von 7,7 Prozent. Damit müssen sich die Chinesen nur Samsung, Huawei und Apple geschlagen geben und liegen sogar vor Xiaomi, Nokia, LG und Sony.

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Die Top-Smartphones vom MWC 2019


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Faltbares Huawei Mate X im Check

Huawei Mate XDas am Sonntag in Barcelona von Huawei-Chef Richard Yu vorgestellte faltbare Mate X dürfte mit knapp 2.300 Euro das bisher teuerste Smartphone werden. Das High-Tech-Wunder hat aber auch einiges auf dem Kasten. Zusammengeklappt beträgt die Diagonale 6 Zoll mit 2.480 x 892 Px oder 6,6 Zoll mit 2.480 x 1.1148 Px. Im aufgeklappten Zustand kommt es sogar auf eine Diagonale von 8 Zoll (2.480 x 2.200 Pixel). Eine störende Notch gibt es beim faltbaren OLED-Fullview-Display nicht.

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Faltbares Huawei Mate X im Check

Huawei Mate XBeim Mate X sind im zusammengeklappten Modus die beiden äußeren Flächen (Vorder- und Rückseite) jeweils ein Bildschirm, der sich auf Tablet-Größe aufklappen lässt. Als Prozessor kommt der aus dem Mate 20 Pro bekannte Kirin 980 zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es 8 GB RAM. Und der üppige Speicher von 512 GB kann via Nanomemory-Card erweitert werden. Ein weiteres Highlight ist die aus zwei Akkus bestehende 4.500 mAh Batterie. 5G-Unterstützung und eine Kamera mit vier Linsen runden die Ausstattung ab.

© APA/AFP/JOSEP LAGO

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Samsung Galaxy FoldDas vor einigen Tagen vorgestellte Galaxy Fold von Samsung ist technisch nicht ganz so gefinkelt, kostet dafür aber "nur" 2.000 Euro. Es bietet ein 4,6 Zoll und ein auffaltberes 7 Zoll Display und soll ab der ersten Maiwoche in Europa im Handel sein. In Barcelona konzentriert sich der Weltmarktführer aber auf seine...

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