09. Juni 2009 16:11
US-Star David Carradine (†72) ist unter äußerst ungewöhnlichen Umständen
gestorben. Ein Strick um seinen Hals war laut Polizeiberichten mit einem
weiteren um seine Genitalien verknüpft. Er wurde nackt in einem Hotelzimmer
in Bangkok gefunden. Man vermutet einen Unfall beim Masturbieren (oe24.at
berichtete). Klarheit sollen Labortests bringen, deren Resultate
frühestens in drei Wochen, also Ende Juni, erwartet werden.
Mord-Theorie
Die Hinterbliebenen Carradines wollen an den
tödlichen Sex-Unfall nicht glauben: Einige Verwandte vermuten, der Star aus
der 70-er-Serie Kung Fu wurde ermordet. Angehörige sprechen von
"widersprüchlichen Berichten" um David Carradines überraschenden Tod.
In der US-Talk-Show Larry King Live äußert Anwalt Mark Geragos seine
Zweifel: "David war sehr interessiert daran, geheime Verbindungen zu
erforschen und aufzudecken – absolut." Dies hänge mit seiner großen
Leidenschaft für Kampfkünste zusammen. Er denkt, man sollte zuerst in diese
Richtung ermitteln.
Fußabdrücke
Auch Carradines Manager Chick Binder glaubt
an einen Mord: "Wir glauben definitiv nicht, dass es Selbstmord war." An der
Geschichte stimme etwas nicht, so Binder weiter. Er spricht von Fußabdrücken
auf dem Bett des Toten, die nicht zu seinen Schuhen passen.
Um den tragischen Todesfall endgültig aufzuklären, bat
die Familie des Filmstars das FBI um Unterstützung.
Marina
Anderson, die vierte Frau von David Carradine, hält die
Verschwörungstheorien für falsch. Ihr Ex-Mann habe eine Vorliebe für "abartige"
Sexpraktiken gehabt. "Die Fortsetzung seines widerlichen und abartigen
sexuellen Verhaltens, das potenziell tödlich war, hat ebenfalls zu den
Schwierigkeiten unserer Beziehung beigetragen", heißt es Medienberichten
zufolge in den Scheidungspapieren. Sie wirft ihm auch eine inzestuöse
Beziehung zu einem "sehr engen Familienmitglied" vor.