08. Februar 2010 22:31
„Hereinspaziert in eine Oase der glückseligen Unbeschwertheit“. So bewirbt
der Gentlemen-Club „Exzess! – 100% Männertainment“ in der
Heiligenstädterstraße in Wien-Döbling seine Angebote. „Mache es dir bequem,
lehne Dich zurück, entspanne Dich und genieße …“ Keine Frage, es handelt
sich hier um ein Etablissement des horizontalen Gewerbes.
Wer hätte gedacht, das hier vor Kurzem noch das berühmteste Haustier des
Landes herumstreifte ...
Rubrik „Ladies“
Gestern platzte das
Society-Luftballönchen, dem Insider seit Wochen hinterher jagen. Im ORF
enthüllte Dominic Heinzl, dass die Homepage des Clubs, www.exzess.at, ein
quasi prominentes Aushänge-Schild hat: Anastasia
Sokol (20), besser bekannt als Richard Lugners „Katzi“, ist
unter der Rubrik „Ladies“ angeführt. Foto inklusive. Mit knappem, pinkem Top
und weißen Hotpants zeigt sie ihre Reize – kniet mit einer Kollegin im
schwarzen Minikleid auf dem Bett, räkelt sich in Laken. Wer nicht mit
Blindheit geschlagen ist, weiß spätestens jetzt: Die Dame am Foto bot hier
nicht als Kellnerin ihre Dienste an. Das bestätigen auch unter der Hand
einschlägige Kreise und Gäste gegenüber ÖSTERREICH. „Sie hat sich dort
regelrecht hochgearbeitet. Zum Schluss konnte sie sich die Freier
aussuchen“, erzählt ein Insider.
Ein eifersüchtiger Freier plauderte das Geheimnis der neuen Lugner-Freundin
aus. „Er hat mir meine Anastasia weggenommen.“ Denn seit Lugner in Katzis
Revier trat, muss sie nicht mehr an der Stange tanzen.
Auf Sex-Homepage
Frauen an der Seite des Baumeisters winkt ein
Taschengeld bis zu 5.000 Euro im Monat. Dagegen klingt der übliche
Stundensatz im „Exzess! von 190 Euro (50 Prozent davon gehören der
jeweiligen Lustwandlerin) für klassischen Verkehr schwachbrüstig. Obwohl:
Die Homepage verspricht angehenden Liebesdienerinnen: Jeden Tag Bargeld!
Offiziell hat Katzi, die sich per Zeitungsannonce bei Lugner bewarb, stets
behauptet: "Ich hab’ in einem Reisebüro in Wien gearbeitet." Dafür hätte sie
auch eine Tourismusschule abgeschlossen. Tja. Fotos und Club-Gäste erzählen
eine andere Geschichte. "Sie hat im Herbst dort gearbeitet." In
ÖSTERREICH spricht sie von einer Schmutzkübelkampagne: "Ich war nur dreimal
dort", sagt sie. Und die Fotos? "Ich habe für 100 Euro Werbe-Aufnahmen
gemacht."
Kein Opernball
Was macht Lugner? Bei ihm glühen jetzt die
Alarmlämpchen. Er stellte "Katzi" noch Montagabend zur Rede, sie stritt
alles ab. So richtig glauben will er ihr nicht. Noch heute ist er bei seiner
Rechtsanwältin. Fakt ist: Stimmen die Vorwürfe, dann ist die Beziehung
Geschichte – auch der gemeinsame Auftritt am Opernball in zwei Tagen findet
dann nicht mehr statt.
Auch für ATV fatal. Gerade hat Katzi mit Lugner ausgemacht, für
sechs Folgen von Die Lugners in der Hauptrolle zu agieren.