Regisseur Franz Antel beigesetzt Regisseur Franz Antel beigesetzt

Wien

© Georg Hochmuth

 

Regisseur Franz Antel beigesetzt

Hunderte Schaulustige und zahlreiche Prominente und Politiker haben heute, Donnerstag, Franz Antel die letze Ehre erwiesen. Der Gersthofer Pfarrer Norbert Roth sprach bei der Trauerfeier am Zentralfriedhof "ein letztes Lebewohl", acht Fußballer der "Vienna", der Antel als einstiger Präsident und bis zuletzt als Ehrenmitglied angehörte, standen an Antels Sarg Spalier. Musikalisch verabschiedete man den Altregisseur mit seinen liebsten Melodien, darunter eine Instrumentalfassung von "Sag zum Abschied leise Servus" Höhepunkt der Trauerfeierlichkeiten war eine kurze Traueransprache von Karl Merkatz.

Vor einem Jahr habe er "Professor Franz Josef Antel" zum ersten Mal im Altersheim besucht, erzählte der Pfarrer. Sie hätten viel über seine Erlebnisse und sein Schaffen gesprochen. "Er hatte ein sehr arbeitsreiches Leben", meinte auch Merkatz in seiner Rede. Er lobte sein filmisches Werk, von "Hallo Dienstmann" bis "Der Bockerer", den er selbst dreimal verkörpert hatte. "Ich bin Franz Antel dankbar, dass er das mit mir umgesetzt hat."

Prominenz zugegen
Neben Merkatz waren viele gekommen, mit denen Antel seinen Lebensweg geteilt hatte. Maximilian Schell etwa, Peter Weck, Heino, Produzent Karl Spiehs, aber auch "Seitenblicke"-Bekanntschaften wie Christina Lugner, Jeannine Schiller, oder auch Herbert Prohaska. Seitens der Politik erwiesen u.a. Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S), Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V), Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (V), Ursula Haubner (B) und Hans Jörg Schimanek (B) Franz Antel die letzte Ehre.

Kondukt zur Grabstelle
Unmittelbar nach der Trauermesse folgte der Kondukt zur Grabstelle (Gruppe 40 c). Der Trauerzug wurde ebenso wie die Feier von zahlreichen Schaulustigen (und damit auch Handy-Geklingel und Getuschel) begleitet. Antels Witwe Sibylla und die anderen Trauergäste bedeckten den Sarg mit einem Schäufelchen Erde und Blumen. Die engsten Freunde wurden schließlich zum Leichenschmaus in einen Heurigen nach Grinzing geladen. Antel wird in einem von der Stadt Wien ehrenhalber gewidmeten Grab bestattet. Es liegt zwischen den Ruhestätten von Falco und der des Journalisten Alfred Worm.

Bereits vor Beginn der offiziellen Begräbnisfeierlichkeiten für Franz Antel hatten zahlreiche Menschen die Möglichkeit genutzt, sich persönlich vom kürzlich 94-jährig verstorbenen Altregisseur zu verabschieden. Den ganzen Vormittag lang kamen vor allem ältere Menschen in die Aufbahrungshalle 2, um dem Altregisseur die letzte Ehre zu erweisen. Nicht wenige der Kondolierenden schrieben letzte Grußworte ins Kondolenzbuch oder machten Fotos vom mit roten Rosen bedeckten und von Blumenkränzen umgebenen Sarg.

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