So kam es zum Horror-Crash in Tirol So kam es zum Horror-Crash in Tirol

Inferno auf Autobahn

© TT.com/Jan Hetfleisch

 

So kam es zum Horror-Crash in Tirol

„Plötzlich hörte ich einen Knall“, sagt Martin Jenewein, Chef der Agip-Tankstelle „Matreiwald“ in Matrei am Brenner. „Ich stürmte hinaus und sah die Verletzten. Überall war Feuer. Wir wollten helfen – aber die Flammen waren zu hoch“, Jenewein und seine Mitarbeiter stehen unter Schock. Es war Schicksal, dass sie das Inferno überlebten.

Diashow PKW rast in Tankstelle
PKW rast in Tankstelle

PKW rast in Tankstelle

Dieser PKW raste in eine Tankstelle auf der A13

PKW rast in Tankstelle

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...die Tankstelle sowie das Fahrzeug gerieten dabei in Vollbrand...

PKW rast in Tankstelle

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...der Lenker des Fahrzeugs war sofort tot...

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Die Helfer vor Ort: Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Triendl

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... und Martin Jenewein von der Tankstelle

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Das Unfallauto

PKW rast in Tankstelle

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Die Tankstelle nach dem Unglück

PKW rast in Tankstelle

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Dienstag, 14 Uhr: Normaler Urlauberverkehr auf der Brennerautobahn in Tirol in Richtung Italien. Auf dem Weg in den Süden ist auch ein Salzburger BMW, laut Nummerntafel aus Zell am See. Doch auf Höhe Matrei am Brenner passiert plötzlich die Tragödie.

Augenzeugen: „Lenker war viel zu schnell unterwegs“
Von einer Sekunde auf die andere kommt der österreichische Lenker von der Hauptfahrbahn auf die Abfahrt zur Agip-Tankstelle. Warum ist rätselhaft. Der Fahrer verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug. Augenzeugen sagen, er sei viel zu schnell unterwegs gewesen.

Der BMW wird zur Kanone. „Das Auto ist in die mittlere Zapfsäule gekracht und dann in den Verkaufsshop der Tankstelle geschleudert worden“, sagt Einsatzleiter Thomas Triendl.

Drei Japaner, die gerade tanken und vor ihrem Mietauto stehen, werden von der Zapfsäule mit voller Wucht getroffen. Die Tankstelle und der BMW stehen nach dem Aufprall sofort in Vollbrand. Nur wegen des Sicherheitssystems der Tankstelle kommt es zu keiner Explosion. Alle umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienste rasen zum Unfallort.

Tankstelle ausgebrannt, Angestellte unter Schock
Doch auch sie können die Tragödie nicht mehr verhindern: Der Lenker, der alleine im Auto war, verbrennt in seinem Wrack. „Wir mussten das Auto aufschneiden, um seine Leiche zu bergen“, sagt die Polizei. Eine Obduktion soll heute, Mittwoch, die Identität klären.

Die drei Japaner, die mit einem deutschen Mietauto unterwegs waren, werden schwer verletzt. „Einer von ihnen musste mit dem Christophorus 1 in die Klinik geflogen worden. Der 54-jährige Mann ist am späten Nachmittag an den Folgen der Verletzungen gestorben“, sagt die Sicherheitsdirektion.

Innerhalb einer Stunde können die Feuerwehrleute den Vollbrand löschen – die Autobahn muss währenddessen nicht gesperrt werden. Es dauert mehrere Stunden, bis die Aufräumarbeiten beendet sind. Die Tankstelle ist im Innenbereich völlig ausgebrannt.

Jetzt ermitteln Beamte des Landeskriminalamts Tirol, warum der Lenker ungebremst in die Tankstelle raste. Ersten Analysen zufolge könnte der Fahrer kurz eingenickt sein und hat deshalb die Kon­trolle über seinen BMW verloren

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