Janko weint um seinen besten Freund

Kaiser-Unfall

© Kernmayer/ÖSTERREICH

Janko weint um seinen besten Freund

Die Freude über sein Traumtor gegen Litauen war mit einem Schlag vorbei. Die Nachricht vom tragischen Unfalltod von Gustav Kral (26) riss unseren Topstürmer aus allen Träumen. Er weinte, wollte sofort das Teamquartier in Seefeld verlassen. Das Länderspiel gegen Frankreich war plötzlich nur noch Nebensache.

Kral und Janko spielten ein Jahr bei der Admira, seit damals sind sie die besten Freunde. Im Vorjahr waren sie gemeinsam in Ägypten auf Urlaub. „Sie haben zusammengehalten wie Pech und Schwefel“, erzählt Mama Eva Janko. Sie musste gestern ihren Sohn trösten, wieder aufrichten. „Marc ist tief getroffen.“

Marcs Bruder Jan Janko fuhr am Sonntag mit Freunden zur Unfallstelle, zündete ein Kerzerl an. Auch er war wie die Beachvolleyballer Doppler und Horst mit Kral befreundet. Marc hatte Jan eine ergreifende SMS geschrieben, die er dort vorlas. Mama Janko, die auch diese SMS bekam, berichtet: „Ich habe geheult, als ich sie gelesen habe. Marc ließ seinem Freund ausrichten, dass er ihn im Himmel wiedersehen und er ihn nie vergessen werde.“

Eigentlich hätte Kral am Samstagabend auf einer Geburtstagsfeier in Mödling sein sollen. Er sagte Jan Janko um 23 Uhr per SMS ab, weil es nach dem Sieg seiner Mannschaft Purbach etwas länger geworden war. „Sorry, ich kann nicht kommen. Lass uns morgen telefonieren.“ Dazu kam es nicht mehr.

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