07. September 2012 23:00
„Ich verstehe dieses Urteil nicht, aber ich muss mich daran halten.“ Fritz Enzenhofer, Landesschulratspräsident in Linz, muss ab Montag einen Lehrer beschäftigen, der 2006 in Salzburg rechtskräftig zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt wurde, weil er mehrere Male Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen hatte.
Der Hauptschullehrer mit den Fächern Mathematik, Chemie und Physik wohnt weiter in Salzburg, „flüchtete“ aber beruflich nach Oberösterreich. Zu Beginn des vergangenen Schuljahres tauchten Gerüchte auf, der Pädagoge sei pädophil. Enzenhofer suspendierte den Mann wegen Gefahr im Verzug.
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Verzögerung
Es dauerte Wochen, bis der Verdacht durch eine Auskunft der Justiz zur Gewissheit wurde und Enzenhofer die Kündigung aussprach. Wegen dieser „Verzögerung“ hob das Arbeitsgericht in zwei Instanzen die Kündigung auf. Enzenhofer: „Ich habe eindringlich mit ihm gesprochen, das Thema wird immer wieder aufkommen. Er besteht aber darauf, dass er unterrichten will.“
Geheim
Offiziell gilt der verurteilte Lehrer als geheilt. Der Landesschulrat konnte nur dafür sorgen, dass er nicht auf Kinder unter 14 Jahren trifft. Wo der Mann ab Montag unterrichtet, darf Enzenhofer nicht sagen: „Er war mit seinem Anwalt bei mir und hat mir mit Klage gedroht.“ Nur die Schulaufsicht und der Direktor sind informiert. Lehrerkollegen und Eltern dürfen nichts wissen.
Skurril: Wäre der Lehrer Beamter, „wäre er schon lange weg“, so Enzenhofer. Denn dann würde der Passus greifen, wonach kein Beamter dem Ansehen seines Berufsstand schaden darf. Und Pädophilie bedeute wohl eine Schädigung des Ansehens.
1. Wegen des bloßen Besitzes geistiger Werke kann man heutigentags verurteilt werden. Ich dachte, das gab's nur im Nazi-Reich.
2. Für den Besitz nur möglicherweisel perverser Pornographie (bei der strengen Interpretation von Kinderpornographie könnte es sich auch lediglich um etwas provokante Nacktbilder von Kindern handeln) wird einem automatisch und mit Gewissheit Pädophilie attestiert.
3. Eine falsche sexuelle Orientierung solle ein Berufsverbot als Lehrer begründen?? Der Lehrer ist noch nie gegenüber einem Kinder - weder innerhalb noch außerhalb der Schule - auffällig geworden. Nicht wegen Taten sondern, nur aufgrund seiner Preferenzen - und die obendrein nur vermutet - sollte der Lehrer also gekündigt werden.
Es ist sehr verständlich, dass dieser Lehrer sich dagegen wehrt so gut er kann. Und es stimmt ein wenig hoffnungsvoll, dass seinem Anspruch auf Weiterbeschäftigung zuletzt auch Recht gegeben wurde.
ich finde, dass immer täter geschützt werden, aber nie die opfer...
was heißt, der pädophile lehrer, macht eine anzeige, wenn man verrät, wo er den job bekommt....SOLL er doch!! warum schützt man diese pädophilen, geilen männer - und kinder nicht? wer sagt denn, dass er nicht rückfällig wird!
auch eltern und ihre kinder, haben das recht, vor solchen miesen ratten, geschütz zu werden......soll er doch die anzeige machen - immerhin, ist er rechtskräftig, (zwar bedingt) verurteilt worden...d.h. - er hat den hang zum pädophilen.....zu kleinstkinder und minderjährigen...die ihm anscheinend, als vorlage dienen....diese a...loch, soll schauen dass er einen anderen job von AMS bekommt - aber sollte nie mehr mit kinder arbeiten dürfen, dieses schwein!
was haben wir nur für eine justiz und deren gesetze...zum kotzen!!
Wo leben wir?
pädophilie ist wirklich nur mehr ein kavaliersdelikt.
das kann doch nicht wahr sein.
Werfen wir diese unfähige Funktionärsbrut doch endlich mit nassen Fetzen in die (ihnen zustehenden) Kanäle! Österreich ist doch wirklich das beschissenste Land Europas - aber dafür haften unsere Minister mit UNSEREN Ersparnissen für die südländischen und osteuropäischen Schurkenstaaten. PFUI, Heimat der "großen" Söhne UND der unfähigsten Töchter.
und da is es n wunder, dass österreichs kinder nich richtig lesen können... son pädophiler wird sicher viel wert auf die bildung der kinder legen...