Bundesliga
Rapid-Star spricht über Derby-Skandal
"Ich kann nur sagen, es war einfach ein Riesen-Fehler" - mit diesen Worten erläutert Marco Güll im Rapid-Podcast "Vereinhören" seine Sicht auf die Geschehnisse vom 25. Februar.
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Zur Erinnerung: Die Hütteldorfer hatten damals die Austria mit 3:0 besiegt und erstmals seit zehn Jahren ein Heim-Derby gewonnen. In den Tagen danach tauchten verstörende Videos auf, die bei den Siegesfeiern aufgenommen worden waren. Mittendrin: Marco Grüll. Die schwulenfeindlichen und anders beleidigenden Verbal-Entgleisungen sorgten für ein Bundesliga-Beben.
"Wollte nie einen Menschen damit verletzten"
Am 4. März wurde der Rapid-Star dann gemeinsam mit drei anderen Spielern vom Strafsenat 1 der Bundesliga für drei Spiele gesperrt. Diese wurde nach einem Protest in eine 2-Spiele-Sperre umgewandelt. Grüll: "Ich wollte nie einen Menschen damit verletzten oder diskriminieren." Welche weitreichenden Folgen der Skandal hatte, zeigt auch der Umstand, dass sich Grüll bei seinem neuen Klub Werder Bremen (Wechsel im Sommer ist fixiert) für die Äußerungen entschuldigen musste.
Der Flügelflitzer wechselt im Sommer ablösefrei an die Weser. Rapid hatte in der Wintertransferzeit nach dem Abgang von Nicolas Kühn (zu Celtic Glasgow) und einer Verletzungs-Serie auf einen vorzeitigen Grüll-Abgang und damit auf eine lukrative Ablöse verzichtet, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.
Nun fehlt der 25-Jährige auch im ersten Spiel in der Meistergruppe gegen den LASK am Freitag (ab 19.30 Uhr im Sport24-Liveticker) neben Kapitän Guido Burgstaller, Thorsten Schick und Maximilian Hofmann. Einzig Torhüter Niklas Hedl wurde vom Senat begnadigt. Rapid muss von Platz sechs eine Aufholjagd starten, um sich noch für einen internationalen Startplatz zu qualifizieren.
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