Aliyev: Berichte über Betäubungsmittel

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Aliyev: Berichte über Betäubungsmittel

Nach dem Tod des ehemaligen kasachischen Botschafters Rakhat Aliyev (Alijew) gibt es nun Berichte über Betäubungsmittel, die in einer Blutprobe gefunden worden seien. Dies bestätigte ein Aliyev-Anwalt gegenüber Ö1, wie das ORF-Radio am Freitag berichtete.

Die Aliyev-Anwälte Stefan Prochaska und Manfred Ainedter sowie auch die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, konnten die Berichte gegenüber der APA vorerst nicht bestätigen. Prochaska und Ainedter verwiesen auf die laufenden Untersuchungen.

Laut Ö1 wurden im Blut des Toten bei einer ersten Analyse der Gerichtsmedizin Hinweise auf Barbiturate festgestellt. Diese Substanzklasse ist in Österreich als Medikament fast gänzlich verboten. Dass Aliyev eine derartige Substanz verschrieben wurde - etwa von einem Gefängnisarzt - sei somit praktisch auszuschließen. Das Ergebnis einer genauen toxikologischen und pharmakologischen Untersuchung soll in einigen Tagen vorliegen.

Staatsanwaltschaft bestätigt Betäubungsmittel-Fund in Vortest
Die Staatsanwaltschaft bestätigt den Fund von Betäubungsmittel im Blut des verstorbenen kasachischen Ex-Botschafters Rakhat Aliyev. Allerdings handle es sich um einen "Vortest", bei dem "Spuren von Barbituraten" gefunden worden seien, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, am Freitag gegenüber Medien. Barbiturate sind in Österreich als Medikament fast gänzlich verboten.

Dieses Ergebnis sei nur "vorläufig" und das toxikologische Gutachten müsse abgewartet werden, so Bussek weiter. Das Ergebnis einer genauen toxikologischen und pharmakologischen Untersuchung soll in einigen Tagen vorliegen.

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