Trump macht Theresa May zum Porno-Star

Peinlicher Fauxpas

Trump macht Theresa May zum Porno-Star

Gleich bei seinem ersten offiziellen Staatsempfang passiert dem Team von US-Präsident Donald Trump ein peinlicher Fauxpas – und das gleich dreimal. Am Freitag besucht die britische Premierministerin Theresa May Trump im Weißen Haus. In offiziellen Dokumenten scheint sein Team nicht unbedingt zu wissen, mit wem sie es hier zu tun haben. Wie man auf Fotos nun sehen kann, ist der Name der britischen Premierministerin gleich dreimal falsch geschrieben. Statt Theresa ist dort „Teresa“ zu lesen. Zum Leidwesen aller Beteiligten ist einigen Fans des Erwachsenenfilms eine gewisse Teresa May keine Unbekannte. Die Dame, die in den Dokumenten als Premierministerin Großbritanniens beschrieben wird, ist eigentlich eine Darstellerin, die vor allem für ihre Freizügigkeit bekannt ist. Porno-May, die ebenfalls Britin ist, erlangte Berühmtheit durch ihren sexy Auftritt in dem Musikvideo zu The Prodigys „Smack my Bitch up“. Zuvor war sie Model für eine Porno-Website.

Treffen könnte nicht einfach werden

Eine Verbindung zu der britischen Premierministerin Theresa May wird ihr nicht nachgesagt – bis jetzt. Ob Großbritannien über diesen Fehler „amused“ ist, bleibt offen. Der Stimmung zugutekommen wird es wohl kaum. Am Freitag empfängt Trump May im Weißen Haus. Mit der stramm konservativen Premierministerin aus Großbritannien sollte es eine Art Heimspiel werden. Doch die durchaus standfeste Britin hat schon im Vorfeld klar gemacht, dass sie sich den Mund nicht verbieten lassen will.

Viele Übereinstimmungen

Russland, NATO, Freihandel, Iran, Vereinte Nationen und die Bewältigung von internationalen Krisen: Kaum ein Punkt, in dem May nicht dem widerspricht, was Trump in den vergangenen Tagen und Wochen von sich gegeben hat. Hier das "America First" des US-Präsidenten. Dort die Vision des "Global Britain" der britischen Konservativen, die sich allzu gern noch an die Zeiten des Empire erinnern.

Trumps Suche nach Kompetenz

"Die USA als auch Großbritannien haben die Verantwortung, der Welt Führung anzubieten", sagte May. "Die Tage, an denen Großbritannien und Amerika in souveränen Staaten intervenieren, um zu versuchen, die Welt nach ihrem Bild zu formen, sind aber vorüber", betonte sie. Willkommen in der Gegenwart, Mr. President. Wer ihn mag, wünscht ihm jetzt schnell einen kompetenten Außenminister. Wer ihn nicht mag, auch.

Trump im Eiltempo

May kommt nach Washington, eine Woche nach der Vereidigung Trumps. Das soll Geschwindigkeit suggerieren, Handlungsfähigkeit nachweisen. Ein "schwindelerregendes Tempo" attestiert das Politikmagazin "The Hill" dem neuen Präsidenten in seinen ersten Tagen. Nicht weniger als zwölf Exekutiv-Anordnungen hat Trump aus dem Boden gestampft. Einige davon sind Routine für neue Präsidenten, andere sind ungewöhnlich. Die Anordnung zum Mauerbau an der Grenze zu Mexiko etwa. Trump ist noch immer Wahlkämpfer, will seine Versprechen an die Wähler einlösen.

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