Feuergefecht
Filmreifer Überfall: Bande sprengt Geldtransporter
Heute Montag kam es am Vormittag auf der Autobahn Brindisi-Lecce an der Kreuzung Tuturano zu einem massiven Überfall, wie unter anderem die italienische Zeitung "Corriere della sera" berichtet. Eine Gruppe von sechs bis acht maskierten Männern soll zunächst die Fahrbahnen blockiert haben, indem sie einen Lkw in Brand steckten. Die daraus resultierende schwarze Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. Die mit Kalaschnikows bewaffneten Angreifer nahmen laut dem Medienbericht zwei gepanzerte Geldtransporter einer Sicherheitsfirma unter Beschuss und durchsiebten diese mit Kugeln.
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Banditen sprengten Transporter
Nachdem die Sicherheitskräfte die Fahrzeuge verlassen hatten, sprengte das Kommando beide Transporter. Trotz der großen Brutalität mit der die Banditen vorgingen, misslang es ihnen an die Geldladung zu kommen. Um dennoch vom Tatort flüchten zu können, beraubten die Angreifer vorbeifahrende Autofahrer und entwendeten deren Fahrzeuge für die weitere Flucht. Laut Medienberichten gab es keine Verletzten.
Heftiger Schusswechsel mit Carabinieri
Die Carabinieri nahmen sofort die Verfolgung der Bande auf. In der Nähe von Squinzano kam es dabei zu einem heftigen Feuergefecht zwischen den Beamten und den flüchtenden Banditen. Kurze Zeit später gelang es der Polizei, zwei Männer aus Foggia festzunehmen. Diese versuchten, maskiert und zu Fuß durch das Gelände zu entkommen, waren zum Zeitpunkt der Festnahme jedoch unbewaffnet.
Festnahmen nach Fluchtversuch
Die Ermittler konnten zudem zwei der verwendeten Fluchtfahrzeuge, einen blauen Jeep und einen Alfa Romeo Stelvio, in der Gegend sicherstellen. Videoaufnahmen von Augenzeugen zeigen, dass die Bande äußerst koordiniert vorging und sogar ein gefälschtes Blaulicht nutzte, um sich als Sicherheitsbeamte auszugeben und Verwirrung zu stiften. Die beiden festgenommenen Männer befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam in Lecce.
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