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Diese Tees helfen bei Erkältungen wirklich - laut Studien

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Ingwer, Salbei oder grüner Tee: Welche Sorten helfen bei einer Erkältung tatsächlich? Studien zeigen, bei welchen Beschwerden bestimmte Tees und pflanzliche Mittel sinnvoll sein könnten und wo der wissenschaftliche Beweis noch fehlt.
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Wenn die Erkältungssaison beginnt, greifen viele zu einer heißen Tasse Tee. Doch welche Sorten helfen tatsächlich? Studien zeigen, dass manche pflanzlichen Mittel bei einzelnen Beschwerden unterstützend wirken können. Einen Tee, der eine Erkältung zuverlässig heilt, gibt es allerdings nicht.

Grüner Tee: Hinweise auf weniger Erkältungssymptome

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Grüner Tee enthält Catechine, insbesondere EGCG. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 109 gesunden Erwachsenen in Japan untersuchte 2022 ein Getränk mit 490 Milligramm Catechinen täglich über zwölf Wochen. In der Catechin-Gruppe dauerten Schnupfen, verstopfte Nase und Kopfschmerzen kürzer als in der Placebo-Gruppe. Bei anderen Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen und Fieber zeigte sich kein entsprechender Effekt.

Thymiantee: Traditionell bei Husten, klinisch noch nicht ausreichend belegt

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Thymian wird traditionell bei produktivem Husten im Rahmen einer Erkältung eingesetzt. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erkennt diese Anwendung für bestimmte Thymian-Arzneizubereitungen aufgrund langjähriger Verwendung an. Sie betont allerdings, dass die klinischen Studien nicht ausreichen, um die Wirksamkeit eindeutig zu belegen.

Salbeitee: Bei Halsschmerzen beliebt, aber kaum direkt untersucht

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Salbeitee wird häufig bei Halsbeschwerden und Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet. Für Salbei gibt es traditionelle Anwendungen und Untersuchungen zu bestimmten Präparaten. Belastbare klinische Belege dafür, dass eine gewöhnliche Tasse Salbeitee Erkältungshalsschmerzen zuverlässig lindert, fehlen jedoch.

Was bedeutet das? Salbeitee kann den Rachen befeuchten und sich wohltuend anfühlen. Eine gesicherte therapeutische Wirkung sollte man daraus nicht ableiten.

Ingwertee: Noch kein überzeugender Nachweis gegen Erkältungen

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Ingwer enthält Gingerole und andere bioaktive Pflanzenstoffe, die in Laboruntersuchungen entzündungshemmende Eigenschaften zeigen. Daraus folgt allerdings nicht automatisch, dass Ingwertee beim Menschen Erkältungsviren bekämpft oder die Krankheitsdauer verkürzt. Für diese konkreten Effekte fehlen ausreichend belastbare klinische Studien.

Wenn dir warmer Ingwertee guttut, spricht grundsätzlich nichts dagegen, ihn bei einer Erkältung zu trinken. Als wissenschaftlich belegtes Erkältungsmittel lässt er sich derzeit aber nicht empfehlen.

Was bei Husten besser belegt ist: Honig im Tee

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Auch wenn Honig keine Teesorte ist, lohnt sich der Blick auf die Forschung. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse aus dem Jahr 2020 wertete 14 Studien zu Honig bei Infektionen der oberen Atemwege aus. Im Vergleich zur üblichen Versorgung verbesserte Honig unter anderem die Häufigkeit und Stärke des Hustens.

Welcher Tee ist laut Studien der beste?

Für grünen Tee gibt es erste klinische Hinweise auf eine mögliche Verkürzung einzelner Erkältungssymptome, allerdings mit speziellen Catechin-Präparaten. Bei Thymian stützt sich die Anwendung vor allem auf traditionelle Erfahrung. Für Salbei- und Ingwertee fehlen überzeugende direkte Belege für eine spezifische Wirkung gegen Erkältungen.