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Studie verrät: Diese Tanzmoves kommen bei Frauen besonders gut an

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Wildes Hüftkreisen oder lässiges Wippen? Forschende untersuchten, welche Tanzbewegungen bei Frauen gut ankommen. Dabei spielte neben dem Oberkörper ein überraschendes Körperteil eine Rolle: das rechte Knie.
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Die einen brauchen drei Lieder, bevor sie sich auf die Tanzfläche trauen. Die anderen legen schon beim ersten Refrain eine Choreografie hin, als wäre die Familienhochzeit ihr persönliches Musikvideo. Doch was unterscheidet einen guten Tänzer eigentlich von einem weniger begabten?

Ein Forschungsteam der britischen Northumbria University holte diese Frage ins Labor. Die bereits 2010 online veröffentlichte Studie liefert Hinweise darauf, welche Bewegungen besonders gut ankommen. Und dafür muss offenbar mehr passieren als das klassische Links-rechts-Wippen.

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Tanzfläche wurde zum Forschungslabor

Für die Untersuchung analysierte das Team um Psychologen Nick Neave die Tanzbewegungen von 19 Männern. Mithilfe einer dreidimensionalen Bewegungserfassung wurden ihre Bewegungen auf einheitliche, computergenerierte Figuren übertragen. So konnten Aussehen und Kleidung die Bewertung nicht beeinflussen.

Anschließend sahen sich 39 Frauen jeweils 15 Sekunden lange Tanzclips an und bewerteten die Tanzqualität. Der Lieblingslook oder ein charmantes Lächeln konnten hier also keine Extrapunkte retten. Es zählte die Bewegung.

Mehr Oberkörper-Bewegung, bitte!

Besonders gut schnitten Tänzer ab, die Kopf, Hals und Oberkörper großzügiger und abwechslungsreicher bewegten. Entscheidend war also auch, wie unterschiedlich die Bewegungen ausfielen.

Für die Vorstellung auf der Tanzfläche heißt das: Wer den Oberkörper steif hält und minutenlang denselben kleinen Schritt wiederholt, schöpft sein tänzerisches Potenzial womöglich noch nicht ganz aus. Die Ergebnisse sprechen eher für ein bewegliches Zusammenspiel von Kopf und Rumpf. Eine einstudierte Boyband-Choreografie ist dafür zumindest keine Voraussetzung, die sich aus dieser Studie ableiten ließe.

Das rechte Knie zählt

Das kurioseste Detail versteckt sich allerdings weiter unten: Auch schnellere Bewegungen des rechten Knies standen mit besseren Bewertungen in Zusammenhang.

Ja, tatsächlich das rechte. Ausgerechnet jenes Körperteil, dem man vor dem Ausgehen bisher vermutlich am wenigsten Aufmerksamkeit geschenkt hat. Die Forschenden vermuteten, dass der Befund damit zusammenhängen könnte, dass die meisten Menschen den rechten Fuß bevorzugen. Eine bewiesene Erklärung ist das allerdings nicht.

Zum universellen Flirtrezept taugt die Untersuchung jedoch nicht: Bewertet wurde die Tanzqualität von Computerfiguren – ob danach jemand seine Telefonnummer hergibt, war kein Teil des Experiments.