Oktoberfest
"Wiesn-Grippe": So schützen Sie sich vor den Viren
Bei uns dauert es noch ein paar Wochen, bis die Erkältungssaison so richtig Fahrt aufnimmt. Doch in München geht das etwas schneller - dank des legendären Oktoberfests. Denn die überfüllten Festzelte, in denen tausende Besucher:innen miteinander trinken, feiern und schunkeln bieten Viren die perfekten Voraussetzungen. Alljährlich folgt auf den Wiesn-Besuch nicht nur der Kater, sondern auch der Schnupfen. Das Phänomen hat auch einen Namen: die "Wiesn-Grippe".
Viren-Misch-Masch
Was man sich am Oktoberfest einfangen kann? So ziemlich alles, was gerade unterwegs ist: vom harmlosen Atemwegsinfekt über Corona und RSV bis zu den ersten Influenza-Fällen ist auf der Münchner Theresienwiese alles vertreten, das die Erkältungssaison einläutet. Auch ein schöner Magen-Darm-Virus ist immer dabei.
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Schutz vor der "Wiesn-Grippe"
Was tun, um die "Wiesn-Grippe" gar nicht erst zu bekommen. Der einfachste Tipp ist für Oktoberfest-Besucher:innen kaum umzusetzen: Menschenmengen meiden. Risikogruppen raten Ärzt:innen, rechtzeitig an den Impfschutz zu denken, um schweren Krankheitsverläufen vorzubeugen.
Dafür ist es jetzt leider schon zu spät. Um einen wirksamen Schutz aufzubauen, braucht der Körper zehn bis 14 Tage. Im Zelt raten die Expert:innen zu gründlicher Händehygiene und zum Luftschnappen: Planen Sie immer wieder kurze Atempausen im Freien ein. Wer bereits erste Symptome verspürt, sollte die Wiesn aus Rücksicht auf andere auslassen.