OMV könnte Petrom-Beteiligung erhöhen
Die OMV würde sich an einer Kapitalerhöhung ihrer Rumänien-Tochter Petrom beteiligen, "mit 51 % oder mehr", sagte OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer. Petrom-Chefin Mariana Gheorghe wirbt derzeit beim anderen Kernaktionär, der rumänischen Regierung, um deren Zustimmung zu einer Kapitalerhöhung. "Wir sind dafür", sagte Ruttenstorfer.
Die OMV hält seit dem Einstieg im Jahr 2004 die Mehrheit von 51 % an Petrom. 20,6 % gehören dem rumänischen Staat, 20,1 % dem rumänischen Proprietatea Fonds und 2 % der EBRD.
"Die Petrom trägt ein Drittel unseres Ergebnisses bei", unterstreicht Ruttenstorfer die Bedeutung der Rumänien-Tochter. Für notwendige Investitionen brauche die Petrom mehr Geld - für die OMV wäre ein Mitziehen bei einer möglichen Kapitalerhöhung im kommenden Jahr finanziell kein Problem, so der OMV-Chef.