Zumindest vorerst

Sanierung von Baustoffhändler Quester gescheitert

21.01.2026

Die Sanierung der Quester Baustoffhandel GmbH ist gescheitert, zeigen Informationen der Gläubigerschutzverbände AKV, KSV und Creditreform.  

Zur Vollversion des Artikels
© APA
Zur Vollversion des Artikels

Grund dafür ist ein Antrag auf ein Konkursverfahren gegen die Quester Holding GmbH, die als einzigen Vermögenswert alle Anteile der insolventen und eigentlich in Sanierung befindlichen Quester Baustoffhandel GmbH hat. Die GmbH-Sanierung sah vor, die Anteile an der Holding an einen Investor zu verkaufen. Das ist nun fehlgeschlagen.

"Die Sanierung der Quester Baustoffhandel GmbH ist somit gescheitert", schrieb der KSV am Mittwoch. Wie vom AKV hieß es von dort, dass die Quester Baustoffhandel GmbH ihren Sanierungsplan aufgrund der Entwicklung bei der Holding werde "zurückziehen müssen". "Die Verhandlungen mit dem Investor und die Sanierungsbemühungen der Schuldnerin und der Quester Baustoffhandel GmbH sind gescheitert." Der Verkauf der Holding war verbunden mit einem Forderungsverzicht der Altgesellschafter, um die Sanierung zu ermöglichen. Laut Creditreform wurde der Sanierungsplanantrag von der GmbH unterdessen auch schon zurückgezogen.

Die Holding hat ihren Sitz in München. Sie hat keine Mitarbeiter, aber drei Gläubiger mit Gesamtforderungen von 16,4 Mio. Euro im Liquidationsfall. Eine Sanierung wird nicht angestrebt. Mit einer Eröffnung des Konkursverfahrens rechneten die Gläubigerschützer rasch.
 

Zur Vollversion des Artikels