Fastenzeit

Fasten-Falle: Von diesen „gesunden“ Lebensmitteln sollten Sie die Finger lassen

18.02.2026

Es ist Fastenzeit! Für viele der Startschuss, um den Körper zu entgiften und die Ernährungsgewohnheiten endlich umzukrempeln. Doch Vorsicht: Viele Lebensmittel sind gar nicht so gesund, wie Sie denken. Wir entlarven die größten Nährstoff-Killer. 

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Wer sich in der Fastenzeit gesund ernähren will, streicht oft konsequent Zucker und Fett von der Einkaufsliste. Doch damit ist es leider nicht getan. Manche Produkte tarnen sich als Fitness-Food, sind aber in Wahrheit echte Nährstoff-Killer oder sogar gesundheitsschädlich. Wir haben den Check gemacht und zeigen Ihnen, worauf Sie jetzt verzichten sollten.

Fertigsalat

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Sackerl auf, Dressing drüber, fertig? Das klingt verlockend praktisch, ist aber riskant. Umweltschädliches Plastik ist dabei noch das geringste Übel. Durch das industrielle Zerkleinern der Blätter werden die natürlichen Strukturen zerstört. Zellsaft tritt aus und bildet in der feuchten Tüte den idealen Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien. Anstatt Vitamine tanken Sie hier potenziell Krankheitserreger.
Alternative: Kaufen Sie einen ganzen Salatkopf (am besten Bio & saisonal). Das Waschen und Schnippeln dauert nur 3 Minuten länger, ist aber garantiert keimfreier und frischer.

Weißer Reis

Reis gilt oft als leichtes Diät-Essen, doch für den klassischen weißen Reis werden die Körner geschliffen und poliert, wodurch die wertvolle Silberhaut und der Keimling entfernt werden. Doch genau dort sitzen die wertvollen Nährstoffe. Übrig bleibt fast nur die reine Stärke, damit macht weißer Reis zwar satt, liefert dem Körper aber kaum Vitamine oder Mineralstoffe.
Alternative: Greifen Sie zu Vollkornreis (Naturreis). Er ist ungeschliffen und ein echtes Kraftpaket für Ihre Gesundheit.

Instant-Gemüsebrühe

Ein Löffel Pulver und fertig ist die gesunde Gemüsesuppe? Von wegen. Ein Blick auf das Etikett herkömmlicher Instant-Brühen ist ernüchternd: Oft steht Salz an erster Stelle, dicht gefolgt vom Geschmacksverstärker Glutamat, Palmöl, Zucker und künstlichen Aromen. Echtes Gemüse? Fehlanzeige.
Alternative: Nutzen Sie Bio-Gemüsebrühen ohne Zusätze oder kochen Sie sich am Wochenende einen großen Topf frische Brühe vor.

Weißmehlprodukte


Baguette, Toastbrot und helle Semmeln sind in der Fastenzeit keine guten Begleiter. Ähnlich wie beim weißen Reis fehlen hier die wichtigen Mineralstoffe. Schlimmer noch: Viele dieser Produkte sind versteckte Zucker- und Fettbomben. Sie füllen den Magen („leere Kalorien“), lassen den Blutzucker Achterbahn fahren und versorgen den Körper mit: Nichts.
Alternative: Setzen Sie auf Vollkornprodukte. Sie halten länger satt und liefern echte Energie.

Cornflakes & Cerealien


Viele Frühstücksflocken, von Schokomüsli bis zu den vermeintlich leichten Cornflakes oder Honig-Pops, versprechen einen vitalen Start, sind aber hochverarbeitete Industrieprodukte. Sie enthalten oft massenhaft Zucker und künstliche Vitamine, die der Körper kaum verwerten kann.
Alternative: Mischen Sie sich Ihr Müsli selbst aus Vollkornflocken, frischem Obst und ein paar heimischen Nüssen. Das hält lange satt und gibt echte Energie.

Fruchtsaftgetränke


Sie wollen Ihr Immunsystem stärken und greifen zum ACE-Drink? Stellen Sie ihn lieber wieder weg. Diese Produkte dürfen oft gar nicht „Saft“ heißen, sondern sind „Fruchtsaftgetränke“. Das bedeutet: Wenig Frucht, viel Wasser, Süßstoffe und eine Ladung Zucker. Die zugesetzten Vitamine (C, E, Provitamin A) sind künstlichen Ursprungs und ihr Nutzen ist wissenschaftlich umstritten. Als Durstlöscher sind diese Kalorienbomben völlig ungeeignet.
Die Alternative: Trinken Sie Wasser oder Tee. Wenn es Frucht sein muss: Ein Glas Bio-Direktsaft (in Maßen) ist die ehrliche Alternative.

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