Ernährung

Frieren war gestern: Diese Lebensmittel wärmen von innen

20.01.2026

Kälte kommt nicht nur von außen. Mit den richtigen Lebensmitteln können Sie Ihren Körper von innen wärmen. 

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Kalte Hände, kalte Füße, dicke Jacke und trotzdem friert man. Kommt Ihnen bekannt vor? Dann lohnt sich ein Blick auf den Teller. Denn manche Lebensmittel können den Körper tatsächlich von innen wärmen. Nicht magisch, sondern ganz logisch: Sie regen den Stoffwechsel an, fördern die Durchblutung und sorgen dafür, dass der Körper mehr Wärme produziert.

Warum das funktioniert? Beim Verdauen entsteht Energie und Energie wird in Wärme umgewandelt. Bestimmte Nahrungsmittel brauchen besonders viel „Verdauungsarbeit“ oder enthalten Stoffe, die die Durchblutung ankurbeln. Das Ergebnis: ein angenehm warmes Gefühl von innen heraus. 

Proteine: kleine Heizkraftwerke

Rindfleisch, Huhn, Lamm, fetter Fisch (wie Lachs oder Forelle) und Hülsenfrüchte wie Linsen gelten als besonders wärmend. Der Grund: Proteine haben einen hohen thermischen Effekt. Das bedeutet, der Körper verbraucht viel Energie, um sie zu verdauen und genau dabei entsteht Wärme. Wer im Winter öfter auf eiweißreiche Mahlzeiten setzt, unterstützt also ganz nebenbei die körpereigene „Heizung“. 

Wurzelgemüse & Co.: erdend und wärmend 

Karotten, Kürbis, Fenchel, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Rote Rübe und Pastinaken wachsen in der Erde und genau diese Gemüsearten gelten als besonders wärmespendend. Sie liefern komplexe Kohlenhydrate, Mineralstoffe und viele sekundäre Pflanzenstoffe. In Suppen, Ofengerichten oder Eintöpfen entfalten sie ihre wärmende Wirkung am besten, vor allem, wenn sie heiß serviert werden. 

Früchte & Nüsse: süß, aber nicht kalt

Nicht jedes Obst wirkt kühlend. Äpfel, Datteln, Pflaumen, Marillen und Mandeln zählen zu den Früchten, die im Körper eher Wärme erzeugen. Besonders getrocknet entfalten sie diesen Effekt, da sie konzentrierte Energie liefern. Warmes Apfelkompott mit Zimt oder ein Dattel-Porridge sind deshalb echte Winterklassiker. 

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Getreide: warm genießen, doppelt profitieren

Hafer, Dinkel und Hirse, vor allem als warmer Brei, sind perfekte Begleiter durch kalte Tage. Sie liefern langanhaltende Energie, stabilisieren den Blutzucker und unterstützen den Stoffwechsel. Warm zubereitet wirken sie deutlich wärmender als kalt gegessenes Müsli. 

Gewürze & Kräuter: die schnellste Wärmequelle

Ingwer, Chili, Pfeffer, Zimt, Kardamom, Nelken, Kurkuma, Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Curry bringen buchstäblich Feuer ins System. Sie fördern die Durchblutung, erweitern die Gefäße und regen die Wärmeproduktion an. Deshalb fühlt man sich nach Ingwertee oder scharfem Curry oft sofort wärmer. 

 

Wer im Winter ständig friert, muss nicht nur an die Heizung denken, sondern auch an die Küche. 

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