iPhone- & iPad-Gegner

Nexus 5X, Nexus 6P & Pixel C sind da

29.09.2015

Zudem hat Google auch noch den TV-Stick Chromecast 2 vorgestellt.

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Wie an dieser Stelle angekündigt, hat Google am Dienstag seine neuen Smartphones (und weitere Neuheiten) präsentiert. Dabei haben sich alle Leaks der vergangenen Tage bewahrheitet. Selbst die im Vorfeld aufgetauchten Preise waren richtig. Gleiches gilt für die geleakten Fotos und technischen Daten. Obwohl Überraschungen also weitestgehend ausgeblieben sind, dürften die Geräte in der Branche für Aufsehen sorgen. Denn vergleichbare Smartphones sind teils deutlich teurer. Zudem werden die Nexus-Geräte ständig mit den neuesten Android-Versionen bzw. –Updates versorgt. Und das, unmittelbar nachdem diese veröffentlicht werden. Neben den Nexus-Smartphones wurden auch noch ein Tablet-Computer (Pixel C) und die zweite Generation des Chromecast  vorgestellt.

>>>Nachlesen: Nexus 5X & 6P kommen zum Kampfpreis

Smartphones
Das von LG produzierte Nexus 5X ist ab 379 Dollar (16 GB) zu haben, für das größere Nexus 6P), das von Huawei produziert wird, werden in den USA mindestens 499 Dollar (32 GB) fällig. In Österreich ist das große Smartphone leider deutlich teurer (siehe unten). Beide Geräte verfügen auf der Rückseite neben der Hauptkamera auch über einen Fingerabdrucksensor. Dieser ist für den neuen Bezahldienst Android Pay von großer Bedeutung. WLAN, LTE, NFC, Bluetooth und A-GPS sind natürlich ebenfalls mit an Bord. Darüber hinaus gibt es jeweils einen USB Type-C-Anschluss. Als Betriebssystem ist natürlich Android 6.0 "Marshmallow" vorinstalliert.

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Beim Nexus 5X weist das Display eine Diagonale von 5,2-Zoll auf.

Nexus 5X
Beim kleineren Modell (147.0 x 72.6 x 7.9 mm, 136 Gramm) setzt Google auf ein 5,2-Zoll-FullHD-Display mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel (423 ppi). Als Antrieb kommt ein Snapdragon 808-SoC zum Einsatz, der auf 2 GB RAM zurückgreifen kann. Die Hauptkamera löst mit 12,3 MP auf, vorne ist eine 5-MP-Kamera verbaut. Die Akkukapazität von 2.700mAh soll für eine lange Laufzeit sorgen. Neben einer 16 GB wird es auch eine 32 GB Variante geben.

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Mit 5,7-Zoll ist das Nexus 6P sogar größer als das iPhone 6s (5,5 Zoll).

Nexus 6P
Das 159.3 x 77.8 x 7.3 Millimeter große und 178 Gramm schwere Nexus 6P bekommt einen 5,7-Zoll-Touchscreen mit WQHD-Auflösung (1.440 x 2.560 Pixel). Für die adäquate Performance sorgt der superschnelle Snapdragon 810-Prozessor, dem 3 GB RAM zur Seite stehen. Die 12,3-MP-Hauptkamera auf der Rückseite soll hervorragende Aufnahmen (Fotos und Videos) ermöglichen. Vorne ist hier eine 8-MP-Kamera installiert. Der Akku bietet eine Kapazität von 3.450mAh. Die Preise für den österreichischen Markt beginnen bei 649 Euro für die Version mit 32 GB Speicher. Die 64 GB-Version gibt es für 699 Euro; die 128 GB-Variante ist für 799, Euro verfügbar.

Verfügbarkeit
Die Nexus-Smartphones können ab sofort zunächst im Google Store (store.google.com) in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Korea und Japan vorbestellt werden. Die Auslieferung startet Ende Oktober. Am 19. Oktober beginnt der Rollout in weiteren Märkten. Die Geräte werden ab dem vierten Quartal in knapp 40 Ländern über den Google Store oder über lokale Einzelhandelsgeschäfte erhältlich sein. Länderspezifische Preise des Nexus 5X und Verfügbarkeiten werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

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Mit Ansteck-Tastatur mutiert das Pixel C zum Ultrabook.

Tablet
Neben den "iPhone -Gegnern" wurde auch noch ein neuer Tablet-Computer gezeigt. Dieser hört auf den Namen Pixel C und verfügt ebenfalls über einen USB Type-C-Anschluss. Das 10,1-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 2560 × 1800 Pixel. Als Antrieb kommt der Nvidia Tegra X1 Prozessor zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher begrägt 3 GB. Highlight ist jedoch die mechanische Tastatur, die sich per Magnet-Anschluss an das Gerät andocken lässt und das Tablet so im Handumdrehen in eine Art Ultrabook verwandelt. Da der Newcomer zur Pixel-Reihe gehört, verfügt er - wie das Chromebook Pixel - über ein edles Aluminiumgehäuse. Google will hier also eindeutig den iPads von Apple Konkurrenz machen. Das Pixel C wird übrigens von Google in Eigenregie gebaut. Hier gibt es also keinen Hardware-Partner. Das Pixel C mit 32 GB wird 500 Dollar kosten, für die 64 GB Variante werden 600 Dollar fällig. Wer die praktische Tastatur haben will, muss noch einmal 150 Dollar investieren.

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Den rundlichen Chromecast 2 gibt es in zwei neuen Farbvarianten.

Chromecast 2
Weitere Neuheit der Präsentation war die zweite Generation des TV-Sticks Chromecast. Mit der neuen Version lassen sich wie gehabt Inhalte von Smartphones, Tablets oder Computern ganz einfach auf einen Fernseher streamen. Dazu muss der Chromecast 2 nur via HDMI-Anschluss an den TV angesteckt werden und danach ins eigene WLAN-Netz integriert werden. Für die mobilen Geräte gibt es Gratis-Apps (iOS und Android). Wer Inhalte vom PC übertragen will, braucht sich nur für den Chrome-Browser die kostenlos verfügbare Chromecast-Erweiterung installieren. Google hat neben dem Design - der Stick wurde kompakter und es gibt ihn in zwei neuen Farben (Gelb und Rot) - auch die Performance verbessert. So unterstützt der Chromecast 2 die schnellsten WLAN-Standards (ac) und überträgt dank verbesserter Performance auch hochqualitative Videos (max. FullHD) ohne lästiges Buffering. Der neue Chromecast ist ab sofort in 35 Ländern für 39 Euro erhältlich.

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