Strahlend weiße Zähne

Bleaching: Was spricht dafür, was dagegen?

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Ein schönes Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Wie das Ihre noch schöner wird? Wir stellen Ihnen die zwei gängigsten Methoden vor und haben beim Experten nachgefragt
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Jeder von uns wünscht sich ein strahlend weißes Lächeln – schließlich ist es fundamental für den Ersteindruck. Dreimal tägliches Zähneputzen und zwar von Rot nach Weiß (nicht umgekehrt!) und die tägliche Verwendung von Zahnseide garantieren Sauberkeit im Mundraum, entfernen Zahnbelag und wirken so groben Verfärbungen entgegen. Doch was, wenn man durch gründliche Zahnhygiene nicht die Strahlkraft ­erreicht, die man gerne hätte oder wenn Verfärbungen, die sich durch Putzen alleine nicht beseitigen lassen – zum Beispiel durch Antibiotikaeinnahme und Wurzelbehandlung – die Strahlkraft beeinträchtigen? Der Schlüssel zum One-Million-Dollar-Smile heißt Zahnbleaching.

Für jeden geeignet?

„Wenn Patienten mit dem Wunsch nach weißeren Zähnen zu mir kommen, beurteile ich zuerst, ob eine Zahnaufhellung sinnvoll oder überhaupt machbar ist“, erklärt Zahnarzt Dr. Rainer Loitzl. Denn nicht bei jedem ist das der Fall. „Vom Bleichen abraten würde ich starken Rauchern, die nicht bereit sind, den Konsum zu reduzieren – das Endergebnis würde sicher nicht zufriedenstellend sein. Füllungen sowie Kronen oder Veneers können nicht gebleicht werden und stellen eine Kontraindikation dar. Auch Kindern und Schwangeren ist in jedem Fall von einem Bleaching abzuraten.“ Spricht nichts gegen eine Aufhellung der Zähne, setzt der Experte dem Bleichprozess eine professionelle Mundhygiene voraus, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Schlechter Ruf – gerechtfertigt?

Die heute gängigen Methoden sind besonders sanft zur Zahnsubstanz. Sind Zahnfleisch und Zähne absolut gesund, weisen keine Entzündungen oder kariösen Läsionen auf, steht einer Aufhellung nichts im Wege – vorausgesetzt, man lässt nicht ständig bleichen. Nach der Anwendung – entweder direkt beim Zahnarzt (re.) oder daheim mit vom Zahnarzt angepassten Schienen (s. Home-Whitening u.) – kann es zu vereinzelten Empfindlichkeiten kommen, die nach spätestens 48 Stunden vergehen.
Was der Profi vom Do-it-yourself-Bleaching hält? „Abzuraten ist von Selbstversuchen mit Universal-Schienen, aus denen das Gel beim Einsetzen meist herausquillt– so Entzündungen verursacht.“ Deshalb immer auf den Experten setzen. Auch wenn professionelle Methoden ihren Preis haben.