Gesünder leben vegan
Die besten Gründe für pflanzliche Ernährung
Während die Menschen in den 1970er-Jahren weltweit 27 Kilogramm Fleisch pro Kopf pro Jahr konsumierten, sind es 2010 bereits 42,2 Kilo gewesen – Tendenz steigend. Wir haben in unserem Kulturraum, so drückt es Food-Forscherin Hanni Rützler aus, „Peak Meat“ – die Spitze des Fleischkonsums – erreicht. In etwa 300 Millionen Tonnen – das meiste davon in Industrieländern – werden pro Jahr verspeist. Die Produktion von nur einem Kilo Rindfleisch verschlingt bereits 20.000 Liter Wasser. Abgesehen von ökologischen Aspekten spielen gesundheitliche eine große Rolle. Tierische Fette können (u. a. in Kombination mit Bewegungsmangel und Stress) für Übergewicht, Gefäßverengungen und hohen Blutdruck, ergo für das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verantwortlich sein. Eine Lose-lose-Situation, für die das Bewusstsein in den letzten Jahren jedoch gewachsen ist. Immer mehr Menschen tendieren in Richtung pflanzliche Ernährung – streichen tierische Produkte oft gänzlich vom Speiseplan. Vegan zu sein ist dabei mehr als eine Modeerscheinung.
Veganismus ist eine Lebensphilosophie – aus Liebe zum Körper, aus Liebe zu anderen Lebewesen (Stichwort: Ausbeutung) und zur Umwelt (Ressourcenverschwendung). Deshalb widmet sich gesund&fit in den nächsten Wochen im Rahmen der Serie „Gesünder leben: vegan“ intensiv diesem Thema. Wir bieten Ihnen in der kommenden Ausgabe den 7-Tage-Ernährungsplan für den leichten Einstieg in den Veganismus. Weiters beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Themen wie vegane Ernährung für Kinder sowie für Sportler. Und wir verraten, warum uns pflanzliche Ernährung ob sekundärer Pflanzenstoffe schöner, jünger und fitter machen kann.
Mehr dazu lesen Sie in Ihrem aktuellen gesund&fit am 14.9.2015!