Windiges Wetter

Der Kopf pocht? Die besten SOS-Tipps bei Wetterfühligkeit

07.05.2026

Es stürmt, die Äste biegen sich im Wind und in Ihrem Kopf tobt ein ganz eigenes Unwetter? Damit sind Sie nicht allein. Das ungemütliche Wetter da draußen bekommen wir auch körperlich zu spüren. Doch keine Sorge: Mit diesen einfachen Maßnahmen fühlen Sie sich schnell wieder fitter. 

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Auf sommerliche Temperaturen folgen oft stürmische Böen und für Wetterfühlige leider auch dröhnende Kopfschmerzen, Schwindel und fiese Erschöpfung. Doch Sie müssen dem Wetter-Chaos nicht hilflos ausgeliefert sein. Wir erklären Ihnen, warum Sie der Wind sprichwörtlich „umhaut“ und verraten die besten SOS-Tipps, die Ihren Kopf sofort wieder frei machen. Wir lassen uns vom Wind nicht den Tag vermiesen.

Warum uns das Wetter auf den Kopf schlägt

© Getty Images

Wetterfühligkeit ist keine Einbildung! Wenn Hoch- und Tiefdruckgebiete aufeinandertreffen, entstehen feine Luftdruckschwankungen und Druckwellen, die sich mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten. Unser Körper, der durch beheizte Büros und Klimaanlagen oft gar nicht mehr an extreme Reize gewöhnt ist, muss plötzlich Höchstleistungen erbringen.

Besonders die Blutgefäße reagieren auf rasante Temperatur- und Luftdruckwechsel. Die Folge: Sie weiten oder verengen sich zu schnell, der Kreislauf gerät ins Wanken und der Schmerz im Kopf flammt auf.

Der SOS-Notfallplan: Was jetzt WIRKLICH hilft

© Getty Images

Wenn der Wind heult und der Kopf pocht, helfen diese Maßnahmen dabei, Ihren Körper schnell wieder ins Gleichgewicht zu bringen:

Raus in den Wind

Klingt paradox, wenn man sich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen möchte, ist aber der absolute Geheimtipp: Gehen Sie nach draußen. Wer sich bei jedem Wetter an der frischen Luft bewegt (z.B. flottes Spazierengehen oder Joggen), trainiert die Anpassungsfähigkeit seines Körpers und stärkt das Immunsystem. Der Sauerstoff-Kick vertreibt dumpfe Schmerzen und macht müde Geister wieder munter.

Ein Wechselbad nehmen

Ist Ihr Kreislauf im Keller, helfen Kneippsche Anwendungen. Sie brauchen dafür keine teure Spa-Behandlung: Tauchen Sie einfach beide Arme für etwa zwei Minuten in ein Becken mit warmem Wasser und wechseln Sie danach in ein Becken mit kaltem Wasser. Wiederholen Sie das Ganze zwei- bis dreimal und beenden Sie den Durchgang immer (!) mit kaltem Wasser. Das trainiert die Blutgefäße und bringt den Kreislauf sofort in Schwung. Alternativ hilft auch die klassische Wechseldusche.

Akupressur für die schnelle Linderung

Ein genialer Handgriff gegen Kopfweh und Müdigkeit: Schnappen Sie sich Ihre beiden Ohrläppchen zwischen Daumen und Zeigefinger. Massieren Sie sie in kreisenden Bewegungen und ziehen Sie sanft daran. Diese kleine Akupressur-Einheit regt die Durchblutung an und kann leichte Kopfschmerzen wegmassieren. Verstärkt wird der Effekt, wenn Sie zusätzlich einen Tropfen rein pflanzliches Pfefferminzöl auf die Schläfen tupfen.

Viel Wasser trinken

Wetterfühlige Menschen vergessen oft das Wichtigste: Ausreichend trinken. Wenn der Kreislauf kämpft, braucht er Flüssigkeit, um das Blut fließfähig zu halten. Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag, am besten stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Auf übermäßigen Kaffee und vor allem auf Nikotin sollten Sie an extremen Wetter-Tagen lieber verzichten, da beides als Migräne-Trigger gilt.

Ein Kräuterbad zum Runterkommen

Ist der schlimmste Sturm des Tages überstanden, braucht Ihr vegetatives Nervensystem Entspannung. Ein warmes Bad am Abend mit ätherischen Ölen wirkt Wunder. Vor allem Badezusätze mit Rosmarin, Baldrian oder Johanniskraut wirken extrem entspannend auf den Kreislauf und helfen dem Körper, den stressigen Wetterwechsel zu verarbeiten.

Weitere Artikel