Fit mit Food
Immunsystem mit gesunder Ernährung stärken
Das Immunsystem ist kein einzelner Mechanismus, sondern umfasst verschiedene Organe und Vorgänge im Körper. Dieses komplexe Zusammenspiel sorgt dafür, dass Schädliches erkannt und bekämpft wird. Das Immunsystem schläft nicht und ist rund um die Uhr im Einsatz um uns vor Viren und Bakterien zu schützen. Auch andere unsichtbare Gegner wie Luftverschmutzung, Strahlung und Chemie setzen und zu und rufen unser Immunsystem auf den Plan. Ist es geschwächt, haben äußerliche Faktoren leichteres Spiel, deshalb sollten wir es gerade in Zeiten wie diesen unterstützen. Zu den wichtigsten Immun-Boostern zählen Mikronährstoffe, Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren. Falsche Ernährung beziehungsweise Nährstoffmängel verringern die Immunfunktionen, hemmen die Bildung neuer Abwehrzellen und schwächen so das Immunsystem.
Einkaufsliste für das Immunsystem
Besonders reich an den erwähnten Mikronährstoffen sind frische pflanzliche Nahrungsmittel sowie fetter Fisch. Auf Ihrer Einkaufsliste sollten auch folgende Lebensmittel stehen: Brokkoli, Grünkohl, Hülsenfrüchte, Karotten, Lachs, Nüsse, Paprika, Pflanzlche Öle, Sanddorn und Vollkorn.
Nicht nur WAS wir essen, sondern WANN wir essen, zählt
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass fasten – also der bewusste zeitweise Verzicht auf Nahrung und Ungesundes – unzählige positive Auswirkungen auf den Körper hat. Fastenkuren lassen nicht nur die Kilos purzeln, sondern steigern auch das körperliche Wohlbefinden, mindern Allergien, stärken das Immunsystem und helfen, Batterien wieder aufzuladen. Intermittierendes Fasten bzw. die Nahrungskarenz hat sich in den vergangenen Jahren als vielversprechende Fastenmethode hervorgetan. Längere Essenspausen lösen einen Selbstreinigungsprozess im Körper aus (Autophagie), welcher optimale Zellfunktion gewährleistet und vor Krankheiten schützt.
Wie Intervallfasten funktioniert? Ganz einfach: Man isst zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Abständen. Wie lang die Esspausen ausfallen und wie oft ein Fastentag eingeplant wird, kann letztlich jeder selbst entscheiden bzw. mit seinem Arzt besprechen. Generell gilt: Ein Gesundheits-Check sowie Rücksprache mit dem Mediziner sind vor jeder Ernährungsumstellung ratsam.
Von intermittierendem Fasten spricht man, wenn man eine Essenspause von mindestens 12 Stunden einlegt. Bereits dieses kurze Intervall hat einen positiven Effekt. 16 Stunden täglich fasten (die 16:8-Methode) gilt als sinnvoller Richtwert, um von der Autophagie zu profitieren. Fortgeschrittene können auf die 18:6-Methode (18-stündige Nahrungskarenz) oder 20:4-Methode (20 Stunden fasten, vier Stunden pro Tag essen) setzen. Neben Ernährung ist regelmäßige Bewegung eine wichtige Vorsorge-Säule. Eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining ist ideal, am besten an der frischen Luft. Daneben ist gesunder Schlaf und eine ausgewogene Work-Life-Balance ein Fundament für einen abwehrstarken Organismus.