Gesund-Ratgeber
Wunder der Heilung
Es ist wie ein Wunder!“ – Diesen Satz hört der bekannte Gastroenterologe und Internist Dr. Ulrich Strunz in seiner Praxis regelmäßig von Patienten, die nach Jahren des Leidens scheinbar plötzlich wieder gesund geworden sind. „Weil sie sich darauf einlassen, ihren ganz persönlichen Weg der Heilung zu suchen. Weil sie die Hoffnung nicht aufgeben. Weil sie immer weiterkämpfen. Bis das Wunder da ist“, so der Arzt.
Heilung ist machbar
In seinem neusten Buch Wunder der Heilung (Heyne-Verlag, um 18,50 Euro) stellt Dr. Strunz Fälle von Betroffenen vor, deren Genesung auf den ersten Blick aussieht wie ein Wunder, bei genauerem Hinschauen aber eine aus medizinischer Sicht völlig logische Folge der immer gleichen Veränderungen sind. Um die eignen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, empfiehlt Strunz drei einfache Maßnahmen: Überprüfung und Anpassung des Vitalstoff-Pegels im Blut, Meditation und ausreichend Bewegung.
Die Kraft der Meditation
Viele Erkrankungen haben ihre Ursache nachgewiesenermaßen in unserem vom Stress geprägten Lebensstil. Die biologische Erklärung dahinter ist einfach: Stress führt im Körper zur Ausschüttung der Stresshormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Hin und wieder ist das ganz sinnvoll, weil wir uns dadurch in einem Zustand erweiterter Wachsamkeit befinden. Hat der Körper jedoch nicht die Gelegenheit, zwischendurch zu entspannen, führt diese dauernde Alarmbereitschaft zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, Muskelbeschwerden wie Rückenschmerzen, eine höhere Anfälligkeit für Infekte, Allergien, Tinnitus und psychische Erkrankungen. Besonders weitverbreitet: Spannungskopfschmerz.
Die Gegenmaßnahme: Entspannung pur durch Meditation. Dr. Strunz kennt die Effekte: „Es geht auch ohne Pharma. In einer Studie wurde Schmerz durch eine 50 Grad warme Herdplatte exakt hergestellt. Wurde Meditation nur knapp eineinhalb Stunden trainiert, empfanden die Probanden den Schmerz um 40 Prozent weniger intensiv und um 75 Prozent weniger unangenehm. Diese Werte übertreffen manche Schmerztabletten.“