Osteoporose-Gefahr durch Untergewicht oder Rauchen
Auch Medikamente wie Antiepileptika, eine familiäre Vorbelastung, etwa ein Oberschenkelhalsbruch der Eltern, oder bestimmte Krankheiten sind ein Risiko. Dazu zählen zum Beispiel entzündlich-rheumatische Erkrankungen, Typ-1-Diabetes oder Niereninsuffizienz, erläutert die Medizinerin Jutta Semler aus Berlin in der "Ärzte Zeitung".
Wer eine niedrige Knochendichte hat, sollte "knochengesund" leben, rät Semler. Das bedeute einen Verzicht auf Nikotin, Alkohol nur in Maßen zu genießen und regelmäßige Bewegung, um die Muskelkraft und die Koordination zu fördern. Untergewicht gelte es unbedingt zu vermeiden. Die Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr muss erhöht werden. Je nach Stärke der Beschwerden empfiehlt die Expertin, die Knochendichte nach ein bis drei Jahren erneut zu messen.