Hochsaison
Schneller fit bei Erkältung
Sie sind nur rund 24 bis 30 Nanometer groß (und damit 100 Mal kleiner als Bakterien), es gibt sie in mehr als 200 verschiedenen Arten und doch kann im schlimmsten Fall ein einziges Exemplar ausreichen, um uns tagelang ans Bett zu fesseln: Die Rede ist von Grippeviren (Rhinoviren), den Auslösern von grippalen Infektionen, im Volksmund „Erkältung“ genannt. Auch wenn es Vorsorgemaßnahmen gibt, die das Ansteckungsrisiko minimieren, so infizieren sich jährlich dennoch Millionen von Menschen – Erwachsene im Durchschnitt zwischen zwei- und fünfmal pro Jahr.
Wie es zur Erkrankung kommt
Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion: Die Übertragung geschieht also beispielsweise über Husten, Händeschütteln, Niesen oder Sprechen. Im Normalfall kann unser Immunsystem mit einer Vielzahl von Eindringlingen fertig werden. Ist es jedoch angegriffen, haben die Übeltäter leichtes Spiel. Nach einer Inkubationszeit von etwa zwei Tagen treten die ersten Symptome auf; der Hals kratzt, die Nase trieft, Kopf- und Gliederschmerzen und mitunter Fieber treten auf. Man fühlt sich matt und abgeschlagen. Kann das zähflüssige Nasensekret nicht ungehindert abfließen, ist eine Belüftung der Nase und der Nebenhöhlen nicht mehr gewährleistet. Es kommt zu einer akuten Entzündung (Rhinosinusitis) mit Schwellung der Nasenschleimhaut und einer veränderten Sekretbildung – die Nase ist verstopft. Als Begleiterscheinung gesellen sich nun zu den ohnehin schon unangenehmen Grippebeschwerden auch noch ein schmerzhafter Druck im Nasen-, Gesichts- und Stirnbereich, der beim Bücken nach vorne zunimmt, das Atmen, Schlafen und Essen erschwert.